Unternehmen haben Schwierigkeiten mit der Digitalisierung

Wien (APA) - Unternehmen haben noch immer Schwierigkeiten mit der Digitalisierung und beziehen ihre Mitarbeiter bei der Umsetzung nicht ausreichend ein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Digital Transformation Institute (DTI) des Beratungsunternehmens Capgemini, für die zwischen April und Mai 1.338 Führungskräfte aus 757 Unternehmen in verschiedenen Industrie- und Schwellenländern befragt wurden.

Aus Österreich hat niemand an der Studie teilgenommen. Nur 38 Prozent der Befragten gaben an, über die nötigen digitalen Fähigkeiten zu verfügen - derselbe Wert wie 2012, als Capgemini eine ähnliche Studie durchgeführt hatte. "Insgesamt deuten die Forschungsergebnisse darauf hin, dass der frühe Enthusiasmus für die digitale Transformation im Jahr 2012 durch Schwierigkeiten bei der Umsetzung gedämpft wurde", heißt es in der Studie.

Viele Unternehmen haben demnach bereits Probleme damit, überhaupt zu identifizieren, was sie benötigen. Der Aussage "Wir wissen, welche Fähigkeiten wir in den nächsten drei bis fünf Jahren entwickeln müssen" stimmten lediglich 45 Prozent der Befragten zu.

Gleichzeitig scheinen die Unternehmen die Potenziale ihrer Mitarbeiter nicht ausreichend zu nutzen: Lediglich 36 Prozent der Befragten sagten, dass sich in ihrem Unternehmen jeder bei digitalen Initiativen einbringen könne. Nur geringfügig mehr - 38 Prozent - stimmten der Aussage zu, dass digitale Technologien die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern verbessern würden.

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