Internet der Dinge verschärft IT-Fachkräftemangel

Wien (APA) - In Oberösterreich brummt die Wirtschaft, Vorzeigebetriebe wie KTM suchen mit Nachdruck Fachkräfte - und erschweren damit die Mitarbeitersuche für IT-Betriebe. Denn Industrie und Handwerk setzen zunehmend auf die Digitalisierung - Stichwort "Internet der Dinge" oder "Industrie 4.0" - und somit Mitarbeiter mit entsprechender Ausbildung.

Laut Markus Roth, Obmann der oberösterreichischen Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie, fehlen alleine in seinem Bundesland 3.000 IT-Kräfte. In ganz Österreich schätzt er die Zahl auf mindestens 10.000, sagte er zu den "OÖ Nachrichten" (Donnerstag-Ausgabe).

Günter Pirklbauer, Chef des jungen Linzer Software-Unternehmens Gepardec mit 25 Mitarbeitern, beschreibt die Situation so: "Große namhafte Unternehmen agieren bei den Bildungseinrichtungen wie Staubsauger. Und Industrieunternehmen und große Maschinenbauer aus Oberösterreich suchen wegen des Internet-of-Things-Booms viele Fachkräfte."

Siemens-Oberösterreich-Chef Josef Kinast sieht wiederum nicht nur die Klein- und Mittelbetriebe vom Fachkräftemangel betroffen. "So groß wie heuer war die Not noch nie", so seine Einschätzung. Für die 30 Siemens-Lehrstellen für Elektrotechnik, Elektronik und Mechatronik ab September sind erst 15 Lehrlinge gefunden, sagte der den "OÖ Nachrichten".

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | APA