"Chip"-Netztest - A1 vor Drei und T-Mobile

Wien (APA) - Beim Mobilfunk-Netztest des Computermagazins "Chip" erhielt Vorjahressieger A1 Telekom Austria heuer mit 90,8 Punkten wieder die Note "sehr gut". Auf Rang zwei folgte der Mobilfunker Drei mit 87,6 Punkten und auf Platz drei T-Mobile mit 85,4 Punkten, für beide gab es ein "gut". Alle drei Netze haben laut dem deutschen Magazin beim mobilen Surfen und Datentransfer "ziemlich gut" abgeschnitten.

In der Telefonie lagen A1 und Drei sehr nahe beieinander, nur T-Mobile fiel etwas ab. Bei den Messungen im Zug waren A1 und Drei nahezu gleich gut, so dass beide von "Chip" als Sieger gewertet wurden.

"Aus deutscher Kundensicht muten die österreichischen Zustände paradiesisch an: Die drei Netzbetreiber liefern sich einen gesunden Wettkampf um das beste Netz und haben von der Qualität zumindest Premium-Charakter", schreibt das Magazin. Vom harten Preiskampf würden die Kunden in Österreich enorm profitieren.

Für 10 Euro im Monat gibt es laut dem Magazin in Österreich ein Datenvolumen von 10 GByte bei vollem LTE-Tempo von 300 MBit/s, in Deutschland aber nur 1 bis 3 GByte, oftmals mit einer Tempobremse von 50 MBit/s. Einen Schwachpunkt ortet das Magazin aber: Der Netzausbau schreitet in Österreich langsamer voran als in Deutschland.

Der Dienstleister Net Check hat für "Chip" den Netztest 2018 durchgeführt. Mit Messautos wurden rund 5.700 Kilometer zurückgelegt, mit dem Zug 1.350 Kilometer und zu Fuß rund 410 Kilometer. Insgesamt wurden 6 Metropolen vermessen plus 11 mittelgroße und 21 kleinere Städte.

Österreichweite Mobilfunk-Messreihen

Neben Netztests von Fachmedien sind seit dem Jahr 2007 vier umfassende österreichweite Mobilfunk-Messreihen an mehr als 500 Messpunkten durchgeführt worden. Die jüngste Messreihe 2017/18 habe auch erstmals die Mobilfunktechnologie LTE erfasst, teilte das Forum Mobilkommunikation mit. Alle Messwerte sind unter http://messwerte.fmk.at/ abrufbar.

Beim VKI-Test zur Tarifberatung der Mobilfunkanbieter hat T-Mobile kürzlich den ersten Platz geholt. "Die Callcenter-Mitarbeiter empfahlen günstige und flexible telering-Tarife und gingen ausführlich auf die Bedürfnisse von jugendlichen Nutzern ein. Nur die Vertragsbestimmungen kamen - wie auch bei allen anderen Anbietern - etwas zu kurz", schrieb das "Konsument"-Magazin des Vereins für Konsumenteninformation in seiner März-Ausgabe. A1 lag ex aequo mit Drei auf dem zweiten Platz, nur zwei Punkte hinter dem Testsieger.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | APAMär