Apple soll gegen iPhone-Sucht Jugendlicher vorgehen

New York/Cupertino (Kalifornien) (APA/ag.) - Zwei Großinvestoren von Apple haben von dem US-Technologiekonzern eine Untersuchung zur Abhängigkeit von Kindern vom iPhone gefordert. Es gebe eine wachsende Zahl von Beweisen, die zeigten, dass die dauerhafte Nutzung des Smartphones bei einigen jungen Nutzern "ungewollte negative Folgen" haben könne, heißt es in einem gemeinsamen Brief.

Aus dem Schreiben des kalifornischen Lehrer-Pensionsfonds (Calstrs) und Jana Partners LLC zitierte am Montag die Nachrichtenagentur Bloomberg. Das "sich ausbreitende gesellschaftliche Unbehagen" über die intensive Smartphone-Nutzung von Kindern werde eines Tages möglicherweise auch Apple selbst treffen, warnten die Aktionäre, die zusammen Aktien im Wert von rund zwei Milliarden Dollar an Apple halten. Wenn sich das Unternehmen jetzt des Problems annehme, werde dies langfristig den Wert des Konzerns für alle Aktionäre steigern.

Apple verweigerte zunächst einen Kommentar. Der Konzern empfiehlt Eltern bereits, die Smartphone-Nutzung ihrer Kinder zu kontrollieren, und weist auf Möglichkeiten hin, bestimmte Anwendungen oder Inhalte zu sperren.

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