E-Mobilität und Sharing: EU-Forschungsprojekt in Villach

Villach (APA) - Unter Federführung des Halbleiterproduzenten Infineon startet aktuell ein auf drei Jahre angelegtes EU-Forschungsprojekt für E-Mobilität in Städten in Kombination mit einem Sharing-Ansatz. Für die Testregionen Villach, Turin und Venaria (Italien) und Calvia (Spanien) wird es nach einer Bedarfserhebung Testläufe mit verschiedenen, teilweise noch zu entwickelnden Leichtfahrzeugen geben.

Die 9,5 Millionen Euro Budget für das Projekt "Steve" (Electric Vehicle demonstration in heterogeneous urban use-cases) werden zur Gänze von der Europäischen Union finanziert. Die gesammelten Daten und Forschungsergebnisse sollen letztlich in Handlungsempfehlungen der EU für urbane Mobilitätslösungen einfließen.

Neben Infineon sind mehrere weitere Firmen an dem Projekt beteiligt, darunter auch JAC Italy Design Center, die in Turin ansässige Italien-Tochter eines chinesischen Technologie-Unternehmens, das für das Projekt elektrische Leichtfahrzeuge mit zwei bzw. vier Rädern zur Verfügung stellen wird. Die Typen werden im Rahmen des Projekts weiterentwickelt und sollen ab 2018 auch serienmäßig produziert werden. In Villach werden voraussichtlich rund 100 E-Bikes und zwei Autos getestet.

JAC-General Manager Lou Tik: "Wir werden die elektrifizierten Fahrzeuge in der Testphase ausgehend vom Feedback, das wir von den Testfahrern erhalten, weiter verbessern." So wie die Welt sich ändere, müsse sich auch das Auto anpassen, erklärte Tik und stellte unter anderem die Anzahl der Sitze in einem Vehikel zur Debatte. "Infineon Austria unterstützt mit seinen Technologien im Bereich der Energieeffizienz, Sicherheit und Mobilität die Weiterentwicklung von E-Leichtfahrzeugen als eine Möglichkeit, den urbanen Verkehr und seine Folgeerscheinungen für die Umwelt nachhaltig zu minimieren", sagte Finanzvorstand Oliver Heinrich.

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