Unternehmen orten Bildungsbedarf bei digitaler Kompetenz

Wien (APA) - Lebenslanges Lernen wird von Unternehmen als sehr wichtig eingeschätzt - besonders im Bereich digitale Kompetenzen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag der "Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung" (PbEB), deren Ergebnisse anlässlich des "Tages der Weiterbildung" vorgestellt wurden. 90 Prozent der Firmen sehen großen Bildungsbedarf bei digitaler Kompetenz.

Fast jedes fünfte der 500 von Makam Research befragten Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern möchte heuer mehr in Weiterbildung investieren als im Vorjahr, nur fünf Prozent kürzen bei diesem Ausgabenposten. "Die positive Entwicklung, die wir schon im Vorjahr beobachten konnten, setzt sich weiter fort", erklärte PbEB-Sprecher Christian Bayer laut Aussendung. Eine wichtige Rolle in der Weiterbildung spiele dabei das Thema Digitalisierung, vor allem in den Bereichen IT- und Daten-Sicherheit.

Bei der Digitalisierung sieht sich mehr als die Hälfte aller Betriebe zumindest gut auf die Anforderungen vorbereitet (9 Prozent "sehr gut", 42 Prozent "gut"). Vier Prozent der Firmen fühlt sich nur "genügend" gerüstet, ein Prozent "nicht genügend".

Zwei Drittel von positiven Auswirkungen überzeugt

Beinahe 60 Prozent glauben, dass durch digitale Technologien die Qualität der Arbeitsleistung steige sowie sich die Datensicherheit verbessern werde. Außerdem sind knapp zwei Drittel der Unternehmen überzeugt, dass die Digitalisierung positive Auswirkungen auf die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens haben werde. Die digitale Kompetenz der Mitarbeiter ist besonders für Unternehmen im Bereich EDV und IT sowie im Rechnungswesen wichtig.

Die "Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung" ist eine 2007 gegründete Vereinigung von Anbietern berufs- und wirtschaftsbezogener Aus- und Weiterbildungsaktivitäten.

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