"wegfinder"-App will Marktplatz für Mobilität werden

Wien (APA) - Die zunehmenden Möglichkeiten der Mobilität will eine neue App dem suchenden User gesammelt in einem neuen Routenplaner anbieten: Der "wegfinder" offeriert für eine Strecke öffentliche und individuelle Verkehrsmittel - von Bus, Bahn, Straßenbahn, U-Bahn über Carsharing, Bikesharing, Taxi, Fernbus, Auto bis zum Fahrrad oder zu Fuß. Die App will ein "Marktplatz für Mobilität" in ganz Österreich sein.

Zusätzlich können auf einer Karte alle möglichen Verkehrsmittel in der Nähe angezeigt werden, neben Haltestellen auch die verfügbaren Citybikes, der nächste Taxistand oder einem freien Carsharing-Vehikel. Im "wegfinder" sind die Fahrplan-Infos der Öffis integriert, auch über Verspätungen und Störungen wird informiert. Die App stellt sich automatisch auf die Benutzersprache des Handys ein und kommuniziert in Deutsch oder Englisch. Wer der App seinen eigenen Standort nicht verraten will, muss das nicht tun, sondern kann die Orte für Suchanfragen händisch eingeben.

Das Wiener Start-up-Unternehmen iMobility will über den "wegfinder" bald auch Ticketkäufe und andere Buchungen direkt anbieten. Dabei fungiere die App nur als Vermittler, Vertragspartner werde das Unternehmen, wo gebucht wird. Derzeit sind erst Ticketkäufe bei der Westbahn möglich, Fahrkarten der ÖBB sollen noch im April ebenfalls direkt über die App erworben werden können, erläutert iMobility-Geschäftsführer Gregor Fischer gegenüber der APA.

Von ÖBB und speedinvest gegründet

Das Unternehmen iMobility wurde 2015 von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und dem österreichischen Risikokapitalgeber speedinvest gegründet. Dass nun ausgerechnet der ÖBB-Konkurrent Westbahn als erster seine Tickets über die App verkaufen kann hänge mit dem verschiedenen Umfang der Streckennetze zusammen, erläutert Fischer und zeige wohl auch den Grundsatz der Diskriminierungsfreiheit gegenüber allen Mobilitätsanbietern, dem sich das Unternehmen verpflichtet sehe.

Die kostenfreie App https://wegfinder.at ist eine Weiterentwicklung von "Nextstop". Integriert sind die Verkehrsverbünde Österreichs - Wiener Linien, Linz Linien, Graz Linien, IVB, Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), Oberösterreichischer Verkehrsverbund (OÖVV), Salzburger Verkehrsverbund (SVV), Verkehrsverbund Tirol (VVT), Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV), Verkehrsverbund Steiermark (VST), Verkehrsverbund Kärnten (VVK) sowie Partner wie ÖBB, Westbahn, Postbus, Obus, Hellö Fernbus, car2go, Citybike und Taxi 40100.

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