IKT-Konvent - Internetoffensive fordert konkreten Plan

Wien (APA) - Die Bundesregierung stellt beim "IKT-Konvent" in Wien ihre Digitalstrategie vor. Vor dem Start hat der Interessensverein Internetoffensive Österreich seine Wünsche an die Politik präsentiert. Ganz oben auf der Agenda: "Wir brauchen von der Politik einen ganz konkreten Plan", so Norbert Schöfberger, Präsident der Internetoffensive und Chef von Hewlett Packard Österreich.

Flankiert von den drei heimischen Mobilfunknetzbetreibern A1, T-Mobile und "3" wird die Regierung aufgefordert, Österreich im Schulterschluss mit der Wirtschaft zum weltweiten Vorreiter bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G zu machen. "5G ist ein Motor für die gesamte Volkswirtschaft", so A1-Chefin Margarete Schramböck am Mittwoch vor Journalisten. 5G könnte das Wirtschaftswachstum in Österreich um einen Prozentpunkt erhöhen, ergänzte Schöfberger.

T-Mobile-Boss Andreas Bierwirth mahnte ein, dass ein kleines Land wie Österreich "Kleinigkeit in Schnelligkeit umsetzen muss". Österreich sei hier überreguliert, was wiederum die Investitionsfreudigkeit hemme. "Deutschland ist an uns vorbeigezogen", so Bierwirth. Trotzdem haben Österreich noch immer eine der besten mobilen Infrastrukturen in Europa und: "Wir haben ein relativ geringes Preisniveau", so Bierwirt.

"3"-Boss Jan Trionow forderte eine "wirtschaftlich vertretbare Verteilung von Frequenzen". Des weiteren müsse der Rollout der neuen Technologie vereinfacht werden. "Wir glauben, dass mit einem Schulterschluss aus Politik und Wirtschaft Österreich die Aufholjagd gelingt", betonte Trionow in Richtung Bundesregierung.

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