RISIS II: Weiterentwicklung der paneuropäischen Infrastruktur für Innovationsforschung

Neue Funktionalitäten und Services werden in die Infrastruktur für Wissenschafts- und Innovationsstudien integriert.

Wien (OTS) - RISIS („research infrastructure for research and innovation policy studies„) ist die erste paneuropäische Forschungsinfrastruktur zur Unterstützung und Weiterentwicklung von Wissenschafts- und Innovationsstudien im FTI-politischen Kontext. Diese Infrastruktur soll der empirischen Innovationsforschung neue Impulse geben und eine verbesserte Informationsbasis für Design und Evaluierung der FTI-Politik in Europa zur Verfügung stellen. Sie bietet ForscherInnen aus ganz Europa einen zentralen und kostenlosen Zugang zur Informations- und Wissensbasis der Infrastruktur. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten zur empirischen Bearbeitung relevanter Forschungsfragen aus der Innovationsforschung und FTI-Politik, aber auch der Wirtschaftswissenschaften, der Wirtschaftsgeographie bzw. den Sozialwissenschaften im Allgemeinen. Mit dem Projektstart von RISIS II entwickelt das AIT, gemeinsam mit den Projektpartnern, nun diese Forschungsinfrastruktur weiter.

Ausbau der gemeinsamen Wissensproduktion in Europa

Am Beginn von RISIS standen die Erstellung der allgemeinen Infrastruktur und die Organisation des Zugangs für ForscherInnen aus Europa im Zentrum. Zudem wurde eine Harmonisierung und Integration von relevanten Datenbanken für die Innovationsforschung, sowie auch die Demonstration der Nützlichkeit durch Anwendung auf konkrete Fragestellungen der Innovationsforschung durchgeführt. Außerdem wurden sowohl bestehende Dateninfrastrukturen, etwa zu Patenten, Publikationen oder europäischen Forschungsprojekten vereinheitlicht und verknüpft sowie eigene neue Dateninfrastrukturen erstellt, unter anderem zu schnell wachsenden, mittelgroßen Unternehmen, sozialen Innovationen, Informationen über Forschungskarrieren, akademischen Patentierungen und verschiedenen nationalen Forschungsförderungsinstrumenten. ForscherInnen in ganz Europa können so auf ein gemeinsames und umfassendes Set an Informationen zugreifen. Das AIT Center for Innovation Systems & Policy zählt dabei zu den Kernpartnern der RISIS Infrastruktur. Es steuert mit der AIT-EUPRO Datenbank nicht nur eine der sieben sogenannten RISIS Core Datasets bei, sondern bringt auch avancierte Methoden der Datenanalyse zur Unterstützung der User ein. Zudem wird der zentrale Zugang zur Infrastruktur vom AIT koordiniert sowie das entsprechende RISIS Datenzugangsportal entwickelt und verwaltet.

RISIS startet in die nächste Runde

Aufgrund der hohen Akzeptanz in der wissenschaftlichen Community startete RISIS mit Jänner 2019 in die zweite Runde. RISIS II legt den Schwerpunkt insbesondere auf neue Funktionalitäten und Services in der Datenbank, deren Bedarf im ersten Teil des Projekts durch ForscherInnen artikuliert wurde. „Kernstück von RISIS II ist die Entwicklung eines userfreundlichen virtuellen Arbeitsbereiches, in dem die NutzerInnen F&I-Datensätze gemeinsam vernetzen, analysieren und erweitern können“, so Thomas Scherngell, Senior Scientist und Projektleiter von RISIS am AIT Center for Innovation Systems & Policy. Außerdem soll eine zwischen den Datenbanken gemeinsame Geokodierung sowie eine Standardisierung von Organisationsnamen über Datenbanken hinweg ermöglicht werden, etwa in Patenten, Publikationen und Projekten. Zudem wird es die Möglichkeit geben, eigene thematische Klassifikationen auf die Datensätze anzuwenden. Letzeres ist vor dem Hintergrund emergenter Themen (wie künstliche Intelligenz, Digitalisierung, De-karbonisierung etc.) von hoher Relevanz für die FTI-Politik.

Weitere Informationen:

www.risis2.eu
AIT Center for Innovation Systems & Policy

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