Predictive Maintenance – österreichische Unternehmen sehen sich gut gerüstet

Artificial Intelligence und Machine Learning halten Einzug in die Instandhaltungs- und Wartungsstrategie der Unternehmen

Wien (OTS) - Predictive Maintenance – „vorausschauende Instandhaltung“ - ist ein Kernstück der Industrie 4.0 und ein Anwendungsbereich für Methoden aus dem Bereich „Machine Learning / Artificial Intelligence“.

In der von IPN – Intelligent Predictive Networks in Kooperation mit der ÖVIA durchgeführten Österreich Studie 2018 wurde erhoben, wie es um die Umsetzung von „Predictive Maintenance“ (PdM) in österreichischen Unternehmen bestellt ist.

Fazit, PdM ist in den Unternehmen angekommen. 90% der befragten Führungskräfte und Fachspezialisten geben an, dass sich ihr Unternehmen bereits mit PdM beschäftigt, 31% attestieren ihrem Unternehmen einen hohen Reifegrad.

Kosten- und Verfügbarkeitsthemen sind die primären Treiber der PdM-Initiativen, die hauptsächlich in den Fachbereichen Instandhaltung, Produktion und Technik betrieben werden und in den meisten Fällen noch keine „strategische Dimension“ aufweisen.

Dies zeigt sich vor allem darin, dass die in den Daten enthaltenen Informationen bisher nur in geringem Ausmaß für die Entwicklung neuer Produkte und Services oder für Innovationen in der Lieferanten – Kundenbeziehung genutzt werden.

Hinsichtlich der eingesetzten IT-Infrastruktur und Software Tools werden In-House-Lösungen der Vorzug gegenüber Cloud-Lösungen gegeben. Produktions- und Maschinenzustandsdaten werden (noch) nicht außer Haus gegeben. Ein Hinweis darauf, dass viele Fragen in Bezug auf IT-Sicherheit und Compliance bei der Anbindung von Cloud-Umgebungen an die Produktions-IT noch nicht geklärt sind.

Die Zufriedenheit mit den Ergebnissen, die mit PdM erzielt werden, ist abhängig vom Reifegrad. Unternehmen, die sich einen hohen Reifegrad attestieren, ernten die Früchte ihrer Anstrengungen in der Vergangenheit und äußern sich durchwegs positiv. Unternehmen, die erst mit PdM begonnen haben, kämpfen vor allem mit fehlendem Know-How, begrenzten technischen Ressourcen und mangelnder Verfügbarkeit von relevanten Daten. Diesen Unternehmen ist zu empfehlen, dass sie sich nach außen hin mehr öffnen und bereits am Anfang eines PdM-Projekts erfahrene Partner mit ins Boot geholt werden.

Ein PdM-Projekt stellt hohe Anforderungen an eine Unternehmensorganisation. Daher ist es wichtig, geplant – wie zum Beispiel anhand des in der Praxis erprobten Vorgehensmodells von IPN – in die „digitale Zukunft“ zu starten.

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IPN - Intelligent Predictive Networks GmbH
Dr. Alexander Wimmer, MBA
Mobil: +43 676 5680248
Mail: alexander.wimmer@predictive.at
www.predictive.at

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