Tag der Mentalen Gesundheit: E-Health-Plattform Instahelp bringt Stressmanagementkurs mit künstlicher Intelligenz

Entwickelt in Kooperation mit der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien und dem wissenschaftlichen Beirat des Grazer Start-ups

Früher war eine Stressreaktion im Kampf ums Überleben notwendig, um schnell zu reagieren und zu flüchten. Heute sind wir Stress jedoch oft über einen langen Zeitraum hinweg ausgesetzt, etwa durch hohen Leistungsdruck am Arbeitsplatz, hohe Erwartungen aus dem privaten Umfeld oder einfach nur aufgrund der Tatsache, dass Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden müssen. Diese Dauerbelastung kann psychische Erkrankungen auslösen. Mit Stress umgehen zu lernen ist daher ein enorm wichtiger Teil, wenn es um mentale Gesundheit geht.
Univ.-Doz. Dr. Birgit U. Stetina, Klinische und Gesundheitspsychologin
Beratung in Echtzeit von Mensch zu Mensch ist unser Kernangebot und extrem wichtig. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass viele Erstanfragen bei Instahelp mit dem Thema Stress im weitesten Sinne zu tun haben. Daher haben wir uns entschlossen, einen Kurs zu konzipieren, der einfach absolviert werden kann und standardisiert aber doch personalisiert – etwa durch Übungen – Wissen vermittelt. Mit der Kombination aus Chatbot und individueller, begleitender Beratung konnten wir das optimal abbilden und so ein innovatives Angebot entwickeln.
Dr. Bernadette Frech, CEO Instahelp
Der Bedarf an niederschwelligen, fundierten Angeboten für psychologische Beratung ist evident, denn viele Betroffene haben Hemmungen oder lassen sich von langen Wartezeiten und fehlender Kostenübernahme durch die Krankenkasse davon abhalten, professionelle Betreuung in Anspruch zu nehmen. Dabei wäre es wichtig – besonders im Sinne der Prävention –, dass Betroffene frühzeitig Hilfe suchen. Instahelp erfüllt daher eine wesentliche Rolle und ist als wichtige Ergänzung zu bestehenden Angeboten zu sehen.
Univ.-Prof. Dr. med. Ernst Berger, Psychotherapeut, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Kinderneuropsychiater und Instahelp Beirat

Graz (OTS) - Am 10. Oktober 2018 ist der internationale Tag der Mentalen Gesundheit. Dieser, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufene Tag, ist heute relevanter denn je. Denn während körperliche Beschwerden Betroffene in vielen Fällen zum Arzt führen, ist mentale bzw. psychische Gesundheit immer noch ein Tabu-Thema. Und das, obwohl sie einen integralen Bestandteil der Gesundheit darstellt und mehr ist, als die bloße Abwesenheit von psychischer Krankheit bzw. psychischen Störungen. Vielmehr definiert die WHO mentale Gesundheit als einen „Zustand des Wohlbefindens, in dem das Individuum seine Fähigkeiten und Potenziale nutzen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und sinnstiftend arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen“ (WHO 2014).  

Dauerstress als Auslöser psychischer Erkrankungen

Ein nicht zu unterschätzender Auslöser psychischer Erkrankungen ist andauernder Stress, wie Univ.-Doz. Dr. Birgit U. Stetina, Klinische und Gesundheitspsychologin, weiß: „Früher war eine Stressreaktion im Kampf ums Überleben notwendig, um schnell zu reagieren und zu flüchten. Heute sind wir Stress jedoch oft über einen langen Zeitraum hinweg ausgesetzt, etwa durch hohen Leistungsdruck am Arbeitsplatz, hohe Erwartungen aus dem privaten Umfeld oder einfach nur aufgrund der Tatsache, dass Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden müssen. Diese Dauerbelastung kann psychische Erkrankungen auslösen. Mit Stress umgehen zu lernen ist daher ein enorm wichtiger Teil, wenn es um mentale Gesundheit geht.“ Zwar empfindet jeder andere Situationen als „stressig“ und reagiert unterschiedlich, doch kann und sollte man den Umgang mit Stress lernen.  

Stressmanagementkurs mit künstlicher Intelligenz aus Österreich

Weil Stress ein so großes Thema ist, haben die Sigmund Freud PrivatUniversität und Instahelp, die E-Health-Plattform für psychologische Beratung in Echtzeit, einen Stressmanagementkurs entwickelt. Das Besondere daran: Der Kurs ist durch künstliche Intelligenz (KI) gestützt.  

In acht Modulen erwirbt man, von Chatbot Relaxa vermittelt, Basiswissen um das Wahrnehmen von Belastungsgrenzen und Warnsignalen, kurzfristige Strategien zur Erleichterung, Wissen zum Zeit- und Pausenmanagement, zu Entspannungstechniken (z.B. Progressive Muskelentspannung) und kognitivem Stressmanagement. Zudem geht es darum, das Erlernte in den Alltag zu transferieren und anzuwenden. Je nach Wunsch können die Module ganz alleine im Selbststudium oder begleitet von psychologischer Beratung absolviert werden.  

Dazu Dr. Bernadette Frech, CEO von Instahelp: „Beratung in Echtzeit von Mensch zu Mensch ist unser Kernangebot und extrem wichtig. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass viele Erstanfragen bei Instahelp mit dem Thema Stress im weitesten Sinne zu tun haben. Daher haben wir uns entschlossen, einen Kurs zu konzipieren, der einfach absolviert werden kann und standardisiert aber doch personalisiert – etwa durch Übungen – Wissen vermittelt. Mit der Kombination aus Chatbot und individueller, begleitender Beratung konnten wir das optimal abbilden und so ein innovatives Angebot entwickeln.“   

Instahelp bietet niederschwellige und fundierte psychologische Beratung

Das ursprüngliche, bereits in fünf europäischen Ländern etablierte Angebot von Instahelp, ist professionelle psychologische Beratung durch Psychologen – online und in Echtzeit. Entwickelt wurde das E-Health-Angebot in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Psychologie der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. Die Qualität von Instahelp wird durch den wissenschaftlichen Beirat, der sich aus erfahrenen Personen aus dem psychologischen und psychiatrischen Bereich zusammensetzt, sichergestellt. Dass Instahelp mit seinem Angebot eine wichtige Lücke füllt, davon ist Univ.-Prof. Dr. med. Ernst Berger, Instahelp Beirat, überzeugt: „Der Bedarf an niederschwelligen, fundierten Angeboten für psychologische Beratung ist evident, denn viele Betroffene haben Hemmungen oder lassen sich von langen Wartezeiten und fehlender Kostenübernahme durch die Krankenkasse davon abhalten, professionelle Betreuung in Anspruch zu nehmen. Dabei wäre es wichtig – besonders im Sinne der Prävention –, dass Betroffene frühzeitig Hilfe suchen. Instahelp erfüllt daher eine wesentliche Rolle und ist als wichtige Ergänzung zu bestehenden Angeboten zu sehen.“ 

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