Social Logins – Ihre Daten gehen auf Weltreise

Der Umgang mit den Kundendaten wird transparenter.

Wien/Köln (OTS) - Das Internet wird immer einfacher zu bedienen. Ein Feature, welches sich auf immer mehr Webseiten findet, stellen die sogenannten Social Logins dar. Hierbei bleibt es dem Benutzer erspart, eigens für die jeweilige Webseite ein Profil anzulegen. Stattdessen erfolgt der Login via Facebook-, Google- oder einem ähnlichen Konto. Was in der Theorie recht praktisch klingt, birgt oftmals unerwartete Gefahren.

Dass hierbei ein Datentransfer vom sozialen Netzwerk zur jeweiligen Webseite stattfindet, dürfte den meisten bekannt sein. Um welche Daten es sich hierbei handelt, wird dem Benutzer zumeist beim ersten Login mitgeteilt. Dabei übersehen viele, dass es sich hierbei um keine Einbahnstraße handelt, sondern vielmehr ein Datenaustausch zwischen dem sozialen Netzwerk und der jeweiligen Webseite stattfindet.

Mitunter erfährt das soziale Netzwerk dabei, welche Webseiten vom Benutzer via Social Login besucht werden. Die Social Media-Plattform kann daher auch außerhalb des eigentlichen Netzwerkes Daten über das Kundenverhalten sammeln. Gemeinsam mit den hinterlegten personenbezogenen Daten entsteht dabei ein mächtiges Werkzeug. Personifizierte Werbeinhalte sind dabei oft das geringste Übel. So sind sämtliche sozialen Netzwerke stets darauf bedacht, dem Benutzer möglichst passende Inhalte zu präsentieren.

Auf den ersten Blick lässt sich auch hier kein Problem erkennen, immerhin wollen die Benutzer ansprechende Inhalte präsentiert bekommen. Je mehr Daten das soziale Netzwerk sammeln konnte, desto genauer kann man die Interessen des Benutzers spezifizieren. Im Prinzip erstellt sich hier also der Benutzer, gemeinsam mit dem sozialen Netzwerk, einen ganz persönlichen Filter, der fortan bestimmt, welche Inhalte zum Benutzer durchdringen und welche nicht.

Dabei entscheidet jedoch nicht alleine das soziale Netzwerk, um welche Inhalte es sich dabei handelt. Vielmehr kann jeder Beitrag von den verantwortlichen Personen beworben und einer akribisch festgelegten Zielgruppe präsentiert werden.

Was ändert sich Ende Mai mit der DSGVO?

Der Umgang mit den Kundendaten wird jedenfalls transparenter. Dem Nutzer muss angezeigt werden, welche Daten verarbeitet werden und an wen diese zu welchem Zweck übermittelt werden. Diese Angaben müssen jedoch auch gelesen und verstanden werden, was weiterhin in der Verantwortung des Benutzers liegt.

„Im Gegensatz zu den AGB gibt es hier ein Kopplungsverbot, was bedeutet, dass ein Einverständnis zur Verarbeitung meiner Daten nicht Grundvoraussetzung für einen Vertragsabschluss ist.“, erklärt TÜV AUSTRIA IT-Sicherheitsexperte Arno Lippmann.

Weitere Informationen unter www.tuv.at/dsgvo

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