EU fördert disruptive Kommunikationstechnologie aus Österreich mit über 2,3 Mio. Euro

„Digital Iris“ ermöglicht eine intuitive Interaktion zwischen Mensch und Maschine in Form einer Datenbrille

Mit der Förderung können wir die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf ein neues Level heben und sie Anwendungsbereichen wie Industrie, Mobilität, Sicherheit und Medizin zur Verfügung stellen.“ 
Nils Berger, CEO von Viewpointsystem
Das KMU-Instrument richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit radikalen neuen Ideen
Andrea Höglinger, Direktorin für den Bereich Europäische und Internationale Programme der FFG
Sie werden damit unterstützt, neue Produkte und Dienstleistungen mit disruptivem Potenzial auf den Markt zu bringen. So fördern wir die österreichische und europäische Anschlussfähigkeit im Technologiebereich und kurbeln das Wirtschaftswachstum an. Der Wettbewerb ist allerdings hart, umso zentraler sehe ich unsere Rolle, die Unternehmen gezielt zu informieren und zu beraten. Mit Erfolg, wie die zugesprochenen Förderungen zeigen. Österreichische Unternehmen spielen in der Champions League!“ 
Andrea Höglinger, Direktorin für den Bereich Europäische und Internationale Programme der FFG

Wien (OTS) - Das Wiener Unternehmen Viewpointsystem erhält von der EU für seine Kommunikationstechnologie „Digital Iris” den Zuschlag für eine Fördersumme von mehr als 2,3 Millionen Euro. Die bewilligte Summe ist österreichweit die bislang höchste Förderung in der Förderschiene „Open Disruptive Innovation“, die zukunftsweisende Informations- und Kommunikationstechnologien berücksichtigt. „Digital Iris“ verbindet Mensch und digitale Welt – in Form einer Datenbrille, die über die Augen und mit Augmented Reality-Elementen eine intuitive Mensch-Maschine-Interaktion ermöglicht.

Die von der Europäischen Kommission im Rahmen des „HORIZON 2020“-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation (2014-2020) vergebene Förderung hat das erklärte Ziel, wegweisende Technologien von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) innerhalb von zwei Jahren in konkrete Anwendungen und Produkte mit globaler Wirkung zu verwandeln. Damit soll die europäische Wettbewerbsfähigkeit in Bezug auf technologische Entwicklungen wie Embedded Systems, Internet of Things und 5G gewährleistet werden. 

Bereits 2017 machte Viewpointsystem mit der innovativen Eye-Tracking-Brille VPS 16 auf sich aufmerksam und erhielt den CES 2017 Innovation Award. Mit „Digital Iris“ gehen die Wiener einen Schritt weiter: Sie verbinden Eye-Tracking mit Augmented Reality (AR). Das System liest menschliches Verhalten, etwa Bedürfnisse und Empfindungen wie Stress, Ermüdung oder räumliche Orientierung, in Echtzeit an den Augen ab und stellt mittels AR die richtige Information zur richtigen Zeit vor dem Auge bereit. Der Nutzer wiederum kann per Auge mit den AR-Elementen interagieren. Dank der EU-Gelder ist Viewpointsystem nun in der Lage, das volle Potential von „Digital Iris“ zu entfalten.

Nils Berger, CEO von Viewpointsystem: „Mit der Förderung können wir die Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf ein neues Level heben und sie Anwendungsbereichen wie Industrie, Mobilität, Sicherheit und Medizin zur Verfügung stellen.“ 

Seit Beginn von „Horizon 2020“ im Jahr 2014 wurden über die Förderschiene „KMU-Instrument“ bereits rund 3.500 Beteiligungen mit mehr als 1,4 Milliarden Euro gefördert. In Österreich waren bisher 73 Unternehmen erfolgreich, rund 30 Millionen Euro konnten so nach Österreich geholt werden. Lediglich fünf weitere Projekte aus Österreich erhielten bislang eine Fördersumme über 2 Millionen Euro. Zur erfolgreichen Antragstellung leistet die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) als Nationale Kontaktstelle einen wichtigen Beitrag. 

„Das KMU-Instrument richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit radikalen neuen Ideen“, erklärt Mag. Andrea Höglinger, Bereichsleiterin Europäische und Internationale Programme in der FFG. „Sie werden damit unterstützt, neue Produkte und Dienstleistungen mit disruptivem Potenzial auf den Markt zu bringen. So fördern wir die österreichische und europäische Anschlussfähigkeit im Technologiebereich und kurbeln das Wirtschaftswachstum an. Der Wettbewerb ist allerdings hart, umso zentraler sehe ich unsere Rolle, die Unternehmen gezielt zu informieren und zu beraten. Mit Erfolg, wie die zugesprochenen Förderungen zeigen. Österreichische Unternehmen spielen in der Champions League!“ 

Der Bereich „Open Disruptive Innovation“ für innovative Hard- und Softwarelösungen ist durch sein marktumwälzendes Potenzial mit sehr hohen Fördergeldern ausgestattet. Viewpointsystem konnte die internationalen Evaluatoren u.a. mit dem besonders hohen Marktpotential überzeugen. Die Förderung bedeutet auch Wachstum für den Standort Wien: Im Schnitt ermöglicht das Förderprogramm ein Umsatzplus von 250 Prozent sowie einen Beschäftigungsanstieg von 122 Prozent.

Über Viewpointsystem

Viewpointsystem verbindet das Fachwissen der Blickforschung mit zukunftsweisender Technologieentwicklung. Das Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Wien ist seit mehreren Jahren im Bereich Eye Tracking aktiv und hat bislang mehr als 500 nationale und internationale Projekte in verschiedensten Branchen umgesetzt, darunter Lebensmittel und Getränke (Felix Austria, Ferrero, Jordans Dorset Ryvita), Transport (Deutsche Bahn, Wiener Linien, ÖBB Infra, VIA Vienna International Airport) und Bauindustrie (Takenaka Corporation, Japan).  Das erste Smart-Eyewear-Produkt des Unternehmens, die VPS16, wurde mit dem renommierten CES 2017 Innovation Award als eines der Spitzenprodukte in der Kategorie „Wearables“ ausgezeichnet. Viewpointsystem hat aktuell rund 40 Mitarbeiter in den Bereichen Technology, Engineering und Business Development. 

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Rückfragen & Kontakt:

Viewpointsystem GmbH
Jana Riethausen
T +43 1 208 90 90 - 133
j.riethausen@viewpointsystem.com
http://viewpointsystem.com/de/

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