Relaunch: E-Control Energiespar-Check runderneuert

Einsparpotenziale ohne großes Investitionsvolumen einfach aufspüren – Größte Einsparmöglichkeiten bei Wärme und Auto – Energieverbrauch beschäftigt Haushaltskunden

Wien (OTS) - Nach dem Relaunch des Tarifkalkulators im Herbst vergangenen Jahres hat die E-Control Anfang März mit dem Energiespar-Check eine weitere nützliche Applikation runderneuert online gestellt. „Das neue Tool bietet Verbrauchern jetzt noch detaillierter die Möglichkeit, den eigenen Haushalt abzubilden, um einfache Einsparpotenziale aufzuspüren, die noch keine großen Investitionen erfordern und um Möglichkeiten kennenzulernen, diese Potenziale auch zu heben“, erläutert Andreas Eigenbauer die Intention des Relaunches.

Strom, Wärme, Heizen und Auto werden behandelt

Der neue Energiespar-Check behandelt, so wie bereits der 2011 erstmals in Betrieb genommene Vorgänger, den gesamten, möglichen Energieverbrauch eines Haushaltes, also die Bereiche Strom, Wärme und Heizen sowie das Auto. Der Schwerpunkt bei der Neuauflage liegt nun jedoch vor allem auf dem Einsparpotenzial. Dieses wird den Nutzern sowohl in Kilowattstunden als auch in Euro angegeben. Die Berechnungen beruhen immer auf Durchschnittswerten, sowohl was die Einsparmöglichkeiten anbelangt, als auch die Kosten der jeweiligen Energiequellen. Es geht also in erster Linie nicht darum, Beträge auf Kilowattstunde und Cent genau anzugeben, sondern es soll den Anwendern ein Gefühl dafür vermittelt werden, in welchen Größenordnungen sich die Sparpotenziale bewegen. „Aber eines ist klar: es liegt in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen, dann auch aktiv zu werden. Dies kann kein noch so gutes Tool übernehmen.“, appelliert Eigenbauer an die Selbständigkeit der Konsumentinnen und Konsumenten.

Überblick und eine ToDo-Liste in 10 bis 15 Minuten

Besucher des Energiespar-Checks werden durch drei Teile geführt. Im ersten können sie zunächst ihre Haushaltssituation eingeben. Also ob Einfamilienhaus oder Wohnung, ob saniert oder Altbestand, die Heizart, ob ein PKW vorhanden ist und welcher Kraftstoff getankt wird. Im zweiten Teil, der Analyse, geht es dann ins Detail. Hier kann man jede Art von Gerätetyp auswählen, der im Haushalt vorhanden ist, angefangen von den Leuchtmitteln bis zu TV-Geräten oder Wasch- und Spülmaschine. Dazu geben die Nutzer an, wie viele dieser Geräte sie besitzen, wie alt diese sind, bzw. deren Energieeffizienzklasse und wie häufig sie die jeweiligen Geräte verwenden. Mit jeder Eingabe steigt natürlich das theoretisch maximale Einsparpotenzial.  

Abb. 1 (im Anhang): Konfigurationsseite des neuen Energiespar-Checks mit typischen Verbraucherdaten 

„Anschließend kommt der spannende Teil. Zu jeder Gerätegruppe werden von der Applikation Sparmaßnahmen vorgeschlagen. Das können sowohl Verhaltensänderungen sein, als auch kleinere Investitionsvorschläge. Die Nutzer können nun angeben, ob sie eine Maßnahme eventuell ohnehin bereits praktizieren. Die entsprechende Einsparung wird dem bereits realisierten Sparpotenzial zugeschlagen. Die Besucher können aber auch entscheiden, ob sie eine Maßnahme in Zukunft umsetzen möchte, oder ob diese überhaupt nicht für sie in Frage kommt.“, so Eigenbauer.  

Abb. 2 (im Anhang): Analyseseite des neuen Energiespar-Checks während des Ausfüllens 

Im dritten Teil, der Auswertung, erhält man schließlich einen guten Überblick, wie energiesparend der eigene Haushalt bereits geführt wird, welche Maßnahmen noch umgesetzt werden können, wie viel diese bringen und wieviel man im Zweifel an Einsparung liegen lässt. 

Abb. 3 (im Anhang): Auswertungsseite des neuen Energiespar-Checks mit Beispielwerten 

Größte Sparmöglichkeiten bei Wärme und Auto

„Für viele dürfte wahrscheinlich eine überraschende Erkenntnis bereits darin liegen, dass das Einsparpotenzial bei Strom nur den kleineren Teil ausmacht.“, stellt Eigenbauer fest und erläutert: „Durchschnittlich nur etwa 20% des Energieverbrauchs eines Haushalts entfallen auf Strom. Trotzdem befassen sich die meisten der landläufigen Energiespartipps vorwiegend mit dem Stromverbrauch. Der neue Energiespar-Check soll hier den Blick etwas ausweiten.“ 

Um das Thema auch nachhaltig zu behandeln bietet der Energiespar-Check eine Reihe von Funktionen, welche die Nutzer anregen sollen, sich nicht nur einmal für ein paar Minuten mit ihren Energiesparmöglichkeiten zu befassen.

  • Eine To-Do-Liste kann erstellt, heruntergeladen und ausgedruckt werden, damit man die Dinge, die man während der Analyse als „sollte ich in Zukunft eigentlich machen“ identifiziert hat, auch tatsächlich im Blick behält.
  • Nutzer können sich registrieren und ihre Analysen abspeichern. Sei es, um zu einem späteren Zeitpunkt die Erfassungsfelder weiter auszufüllen, sei es, um nach einer gewissen Zeit einen neuen Check durchzuführen und zu vergleichen, oder sei es, um für mehrere Haushaltssituationen – vielleicht für Zweitwohnsitze oder Verwandte oder Bekannte – den Energiespar-Check durchzuführen.
  • Der Energiespar-Check funktioniert in seinem responsiven Design auf allen Plattformen, also auch mobil. Analysen, die vielleicht an einem DeskTop-PC begonnen wurden, können so abgespeichert und dann am Handy wieder aufgerufen werden, mit dem man dann durch die Wohnung geht, um beispielsweise die Anzahl der Leuchtkörper einmal tatsächlich zu zählen. Wer weiß so etwas schon aus dem Kopf.
  • Eine Teilen-Funktion für die Sozialen Medien schließlich soll zur Verbreitung des neuen Tools, aber auch des Themas als solches beitragen. 

Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch telefonisch an die Energie-Hotline der

E-Control wenden (0810 10 25 54 zum Tarif von 0,044 Euro/Minute) und einen Energiespar-Check durchführen lassen. 

Energieverbrauch beschäftigt Haushaltskunden

Dass Haushaltskunden beim Energiesparen weiterhin Potenzial sehen, zeigt auch die aktuelle Befragung zum Thema Energieverbrauch, welche die E-Control Anfang des Jahres vom Institut Integral durchführen ließ.

  • 32 Prozent der Haushalte empfinden ihren eigenen Energieverbrauch als sehr hoch bzw. eher hoch.
  • 70 Prozent der Befragten haben Interesse an mehr Information über den eigenen Verbrauch. Dabei wünschen sich 46 Prozent mindestens einmal im Monat informiert zu werden.
  • 69 Prozent sehen Einsparpotenzial beim eigenen Strom- bzw. Gasverbrauch. 

Nach wir vor weit verbreitet ist dabei die fälschliche Annahme, dass beim Strom mehr Einsparpotenzial bestünde, als bei Gas.  

„Um Informationen zum Thema Energieeffizienz im Haushalt und die verschiedenen Möglichkeiten und Potenziale niederschwellig weiter zu verbreiten, produziert die

E-Control eine fünfteilige Serie von zweiminütigen Erklärfilmen. Der erste dieser Clips ist seit Ende letzten Jahres online, die zweite Folge erscheint Ende der Kalenderwoche 11 sowohl auf der Website der E-Control, als auch auf Facebook und Twitter.“, lädt Eigenbauer schon jetzt ein, sich den neuen Clip anzuschauen.  

Neben ausreichend und regelmäßiger Information über den Energieverbrauch verbinden Verbraucher das Thema Energiesparen auch direkt mit technischen Neurungen wie Home-Automation oder Smart Meter.

  • 55 Prozent der Befragten würden sich sehr oder eher für einen zeitabhängigen Stromtarif interessieren.
  • 74 Prozent der Haushalte hätten Interesse an Haushaltsgeräten, die sich automatisch an den günstigsten Stromtarifen orientieren

 

Surftipp:

Link zu Energiespar-Check: www.e-control.at/energiespar-check 

Erklärfilme Energieeffizienz der E-Control unter: https://www.ots.at/redirect/energie7

 

Rückfragen & Kontakt:

E-Control
Mag. Bettina Ometzberger
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