Supply Chain Finance - Erste Bank und EDITEL gehen gemeinsame Wege

"Rechnungen elektronisch im EDI-Format übermitteln und dabei offene Forderungen sofort in Liquidität umwandeln"

Wien (OTS) - Trotz und gerade wegen des anhaltend niedrigen Zinsumfeldes ist das Management von Zahlungsströmen in Unternehmen eine Herausforderung. Die Intermarket Bank AG, Spezialinstitut der Erste Group und Sparkassen im Bereich Supply-Chain-Finance und EDITEL, führender Anbieter von EDI-Lösungen (Electronic Data Interchange) in Österreich und Zentral- und Osteuropa, haben eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Diese ermöglicht ab sofort eine noch effizientere Abwicklung des Rech-nungslegungsprozesses mit einer attraktiven Finanzierungslösung unter der Bezeichnung „e-discounting“.

„Der entscheidende Vorteil von e-discounting ist die perfekte Verbindung zweier Welten in einer bestehenden elektronischen Lösung:
Rechnungen elektronisch im EDI-Format übermitteln und dabei offene Forderungen sofort in Liquidität umwandeln“, so Patrick Götz, Vertriebsvorstand der Intermarket.

„Mit der elektronischen Rechnungslegung sparen Unternehmen Zeit und Geld, gleichzeitig wird die Transparenz in der Lieferkette deutlich verbessert“, erklärt Peter Franzmair, Geschäftsführer von EDITEL weiter. „Dabei sind Sicherheit, Vertraulichkeit und Nachvollziehbarkeit entscheidende Faktoren für den erfolgreichen Informationsaustausch zwischen Unternehmen. Über 300 Millionen Transaktionen von mehr als 15.000 Unternehmen werden jährlich so zuverlässig abgewickelt“. EDITEL ist in verschiedensten Branchen tätig. Sehr verbreitet angewendet wird dabei die elektronische Rechnungslegung im EDI-Format zwischen Lieferanten und Abnehmern aus dem großflächigen Einzelhandel.

„Beim e-discounting verkaufen Lieferanten ihre offene Forderung, die sie mittels EDI-Format fakturieren, gegenüber ausgewählten Kunden an die Intermarket Bank. Dies verbessert die Working-Capital Kennzahlen und damit das Bilanzbild der Lieferanten und erschließt eine alternative Finanzierungsmöglichkeit zu klassischen Bankfinanzierungen“ so Götz. Die Bevorschussungsquote beläuft sich auf bis zu 100% der Rechnungen und durch den regresslosen Ankauf erfolgt gleichzeitig eine Absicherung gegen das Ausfallsrisiko der Forderungen. Die Liquidität kann mehrfach am Tag je nach Bedarf des Kunden über das e-discounting Portal der Intermarket Bank abgerufen werden.

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