Raus aus dem Klassenzimmer: Microsoft eröffnet mit Bundeskanzler Christian Kern den Lernraum der Zukunft

Wien (OTS) - Microsoft hat gestern gemeinsam mit Bundeskanzler Christian Kern den Microsoft Learning Hub, einen Lernraum der Zukunft, in Wien eröffnet. Der Learning Hub soll Lehrerinnen und Lehrer sowie Bildungsexpertinnen und Bildungsverantwortliche inspirieren und Ideengeber sein, wie Lehren und Lernen in Zukunft aussehen können – auch über den Horizont der Schule hinaus.

„Wir arbeiten intensiv daran, den Bildungs- und Schulalltag für unsere Kinder und Jugendlichen besser zu machen und sie damit für die Zukunft vorzubereiten, damit sie auch in neuen Arbeitssettings und den Jobs der Zukunft erfolgreich sein werden. Bildung muss in Zukunft unsere Kinder vor allem dazu anregen, neugierig, kreativ und lösungskompetent zu sein. Um diese Kompetenzen zu vermitteln zu können, müssen Klassenräume offener und Lehrerinnen und Lehrer wie auch Schulen autonomer und freier in ihren Entscheidungen werden. Deshalb verhandeln wir intensiv, um die Bildungsreform noch vor dem Sommer beschließen zu können. Über die Unterstützung von Partnern in der Wirtschaft wie Microsoft Österreich freue ich mich, denn die Initiative des Microsoft Learning Hubs zeigt beispielhaft, wie das Lernen aussehen kann“, erklärt Bundeskanzler Christian Kern.

„Nur durch Bildung werden die Jobs der Zukunft auch tatsächliche Perspektiven für die Zukunft. Wir müssen unsere Schülerinnen und Schüler auf das neue Arbeiten und Zusammenarbeiten vorbereiten und mithelfen, aus ihnen die digitalen Heldinnen und Helden von morgen zu machen. Der Learning Hub, unser Lernraum der Zukunft, ist ein elementarer Bestandteil unserer umfassenden Bildungsinitiative bei Microsoft Österreich und wird uns dabei unterstützen, noch mehr Lehrerinnen und Lehrer sowie Stakeholder der Bildungslandschaft, für neue Formen des Lehrens und Lernens zu begeistern und zu gewinnen“, so Dorothee Ritz, General Manager Microsoft Österreich.

Learning Hub: Ein Lernraum, vier Zonen

Der Learning Hub, der auf 80 Quadratmetern im Erdgeschoss des Microsoft Büros eingerichtet wurde, wurde auf Basis von neun Bildungsthesen für die Zukunft, die Microsoft gemeinsam mit Zukunftsforscher Franz Kühmayer erarbeitet hat, sowie Insights von Lehrerinnen und Lehrern und der Initiative MadeByKids, gestaltet. Der Raum ist auf dieser Basis in vier Zonen unterteilt, die auch vier zentrale Kompetenzfelder für die Zukunft widerspiegeln:

- In der Collaboration Zone erfahren Besucherinnen und Besucher des Learning Hubs, wie Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler in Zukunft zusammenarbeiten werden. Neben dem Zugang zu Hardware wird hier vor allem Software wie OneNote Class Notebook eine zentrale Rolle spielen, um Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer miteinander zu vernetzen. Das Konzept eines Klassenzimmers wird dabei aufgebrochen – der physische Lernraum wird durch Online-Lernräume erweitert und Unterricht kann so auch außerhalb der Schule stattfinden.

- In der Maker Zone kann man erleben, wie Kinder und Jugendliche zu Gestaltern der Zukunft werden. Der Lernraum der Zukunft ist ein anregender Ort, der nicht das Erlernen und Wiederholen von bestehendem Wissen in den Mittelpunkt rückt, sondern das neugierige Experimentieren und Erproben von Neuem. Über 3D Druck, Programmieren und Coding experimentieren Schülerinnen und Schüler mit neuen und innovativen Lösungswegen und lernen diese bereits im Lernraum der Zukunft zu planen und umzusetzen. Diese digitalen Lösungsmodelle werden in der Maker Zone in Use Cases vorgestellt.

- In der Presenter Zone geht es vor allem darum, das Ich im Kontext des Wir besser zu verstehen. Die Komplexität von Projekten wird in einer noch stärker globalisierten und digitalisierten ein vernetzteres Arbeiten und noch bessere Zusammenarbeit mit- und untereinander erfordern, um die Projekte auch zum Erfolg zu führen. Dazu gehört auch, die eigenen Ansichten, Ideen und Arbeit anderen zu präsentieren und seine Leistungen darzustellen. Kommunikation wird elementarer Bestandteil von Erfolg. Daher brauchen diese Kompetenzen in Zukunft auch mehr Raum im Unterricht.

- In der Relax Zone zeigt Microsoft, dass Lernerfolge auch Entspannung brauchen. Neben Couches steht dort auch eine Microsoft HoloLens zur Verfügung, mit der Kinder auch außerhalb des Lernraums Entspannung suchen können. Zentral ist hier auch das Konzept eines Flipped Classrooms: Der Lernraum der Zukunft soll vor allem dazu dienen, Gelerntes zu besprechen und damit zu experimentieren. Gepaukt wird zu Hause – der Unterricht dient zur Verfestigung.

Der Learning Hub bietet Platz für 25 Personen und verfügt neben einem Surface Hub über einen Beamer, ein Surface Book sowie die HoloLens. Darüber hinaus stehen 25 weitere Arbeitsgeräte – Windows Laptops sowie 2-in-1s – zur Verfügung.

Wöchentliche Inspirationstouren für Lehrerinnen und Lehrer

Microsofts Lernraum der Zukunft hat eine eigene Website: Über
https://www.microsoft.com/de-at/unternehmen/das-neue-arbeiten/learnin
g-hub/default.aspx können Lehrerinnen und Lehrer Inspirationstouren buchen. Microsoft will mit dem Learning Hub über das kommende Jahr 700 Lehrerinnen und Lehrer vor Ort und 1.400 Lehrerinnen und Lehrer virtuell inspirieren. Bei den Inspirationstouren führt Microsoft die Besucherinnen und Besucher durch die einzelnen Lernstationen und zeigt innovative Lernkonzepte und bringt den Einsatz von Technologie im Unterrichtsalltag näher.

Der Microsoft Learning Hub ist eine Ergänzung zu bestehenden erfolgreichen Projekten, Initiativen und Kooperationen, an denen Microsoft mitarbeitet: So hat im Mai 2017 auch der Probebetrieb des Future Learning Labs (https://futurelearning.at) gestartet, das Microsoft als einer der Gründungspartner in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie und Jugend und der PH Wien sowie in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Bildung durch den Verein zur Förderung digitaler Bildungsangebote und anderen Gründungspartnern eingerichtet hat. Das Future Learning Lab ist ein mit digitalem Equipment ausgestatteter konfigurierbarer Lern- und Lehrraum für Pädagoginnen und Pädagogen, der zeigt, wie Informations- und Kommunikationstechnologie im Bildungsbereich integriert werden kann.

„Unsere Kinder und Jugendlichen springen uns in vielen Bereichen bereits vor, wie Bildung und Schule in Zukunft aussehen kann. Wir Erwachsene müssen hier jetzt nachspringen und ihnen die Lernräume der Zukunft zur Verfügung stellen, damit das auch möglich wird. Der Learning Hub ist hier ein Beitrag, der Ideengeber und Inspiration sein soll, damit wir dieses Ziel auch schnellstmöglich erreichen“, erklärt Dorothee Ritz abschließend.

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