"RAPID FOG THP Project": iXblue schreitet weiterhin voran auf seiner Suche nach ultimativer Leistung bei inertialer Navigation

Saint-Germain-En-Laye, Frankreich (OTS) - Nach der Markteinführung der hochleistungsfähigen inertialen Navigationseinheit der M7 Marins-Serie im Jahr 2014, äußerst positiven Seetests und dem darauf folgenden kommerziellen Erfolg hat iXblue mit der Unterstützung der Auftragsagentur des französischen Verteidigungsministeriums [Direction Générale de l'Armement - DGA] das "RAPID FOG Very High Performance"-Programm [RAPID FOG Très Haute Performance] ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist es, eine Leistungsabweichung von einer Seemeile in 30 Tagen Navigation zu entwickeln.

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Nach ihrem kommerziellen Erfolgshöhepunkt bei der britischen, deutschen, singapurischen, schwedischen und der US-amerikanischen Marine hat sich die iXblue-Marins-Serie, die M3, M5 und M7 umfasst, zum wichtigsten Weltstandard in Sachen inertialer Navigation etabliert.

Das Marins-System verdankt seinen Erfolg der einzigartigen Technologie, auf der es basiert: der Glasfaser-Gyroskoptechnologie (engl. Fiber-Optic Gyroscope, FOG) von iXblue. Der Sensor, der über keine beweglichen Teile verfügt, ist überaus zuverlässig und verfügt über eine wartungsfreie Lebensdauer von mehr als 15 Jahren. Der Sensor ist besonders energieeffizient und hat zudem den Vorteil, dass er keine Vibrationen verursacht und daher besonders leise ist. FOG ist das Resultat dreißigjähriger Arbeit und zählt heute zu den besten Gyroskopen der Welt: Man schätzt, dass es über eine unendlich präzise Leistung verfügt.

Die Glasfaser-Gyroskoptechnologie lässt sich in einer Vielzahl militärischer Geräte verwenden, die hochleistungsfähige inertiale Navigationseinheiten benötigen, wie z. B. Satelliten, U-Boote, Schiffe, Flugzeuge, Landfahrzeuge und Waffen. Sie kann auch als zivile Anwendung in der Weltraumfahrt, im Offshorebereich, in der Schifffahrt und in den Geowissenschaften - vor allem in der Meeresgeologie - zum Einsatz kommen.

Aber iXblue will die Grenzen der inertialen Navigation noch mehr erweitern. Im Rahmen des "RAPID FOG Very High Performance"-Projekts hat iXblue in den letzten Jahren daran gearbeitet, die FOG-Technologie dahingehend zu verbessern, einen Sensor zu schaffen, der mit einer Leistungsabweichung von einer Seemeile in 30 Tagen Navigation arbeitet. Um das zu erreichen, wurde unter anderem daran gearbeitet, den Aufbau des Sensors zu modifizieren und die Signalverarbeitung sowie die Prozesse und die optischen Komponente zu verbessern, die entscheidend für die Leistung des Sensors sind.

Infolgedessen entwickelte iXblue ein Vorführmodel, das eine Leistungsabweichung von einer Seemeile in 30 Tagen aufweist. Das Modell wird in naher Zukunft an die französische DGA übergeben.

Fabien Napolitano, Senior Vice President, R&D, freut sich über das Ergebnis: "Wir haben im Rahmen dieses Projekts schon eine Reihe erfolgreicher Schritte nach vorne gemacht. Die Ergebnisse bestätigen, was wir schon vermutet haben: Derzeit ist das Glasfaser-Gyroskop in der Tat der einzige Sensor, der ein so hohes Leistungsniveau aufweist. Das bedeutet, dass es jetzt möglich ist, eine "fast unendliche" Leistung zu erreichen, die zu ihrer Zeit nur von Gyroskopen mit elektromagnetischer Suspension (EMS) erreicht wurde; heutzutage profitiert die Technologie von den unbestreitbaren Fortschritten der modernen Technik: Zuverlässlichkeit und Beständigkeit zu einem erschwinglichen Preis."

Dank seiner jüngsten Erfolge in der Forschung hat iXblue als globaler Marktführer im Bereich der Strapdown-Glasfaser-Gyroskope es geschafft, eine inertiale Navigationseinheit herzustellen, die ein Höchstmaß an Leistung für Verteidigungsanwendungen bereitstellt. Zudem werden die bestätigten Verbesserungen eine bessere Leistung bzw. ein besseres Profil für Anwendungen im Zivilbereich ermöglichen - vor allem für Märkte wie Unterwasserdronen, Offshore-Öl-Anwendungen und Mobile Mapping.

Rückfragen & Kontakt:

Claire André, +33-1-30-08-88-88, pr@ixblue.com

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