Futurezone Award 2015

Kiweno wurde Start-up des Jahres und gewann auch den Publikumspreis. spire.com-Gründer Peter Platzer wurde „Innovator des Jahres“.

Wien (OTS) - Zum bereits fünften Mal wurden gestern Donnerstag, 19. November, die futurezone Awards vergeben. In insgesamt 16 Kategorien wurden die besten Produkte, Innovationen, Ideen und Start-ups des Jahres prämiert. „Über 750 Anmeldungen und 90 Nominierungen für 16 Kategorien belegen eindrucksvoll, dass sich der futurezone Award zum wichtigsten Preis der Hightechbranche Österreichs entwickelt hat“, sagt Thomas Kralinger, Geschäftsführer des KURIER Medienhauses. „Die futurezone ist die effizienteste und beliebteste Plattform für Leser, Wirtschaft und Industrie. Ich bedanke mich bei unseren zahlreichen Sponsoren, die uns eine eindrucksvolle Gala und attraktive Preise im wachsenden Startup-Markt ermöglicht haben.“
„Nicht nur mit der Gala im Wiener Museumsquartier haben wir heuer neue Maßstäbe gesetzt, 2015 war überhaupt ein sehr erfolgreiches Jahr für die futurezone“, sagt futurezone-Chefredakteur Gerald Reischl. „Wir haben drei erfolgreiche Start-up-Wettbewerbe durchgeführt, das futurezone-techservice gestartet und seit dieser Woche eine neue App. Dass wir im September mit 800.000 Unique Clients einen neuen Reichweitenrekord erreicht haben, ist der Lohn guter journalistischer Arbeit.“

Die Kategorie Start-up des Jahres, powered by ORF TVthek, ging an Kiweno.
Das Start-up bietet günstige Tests für Nahrungsmittelunverträglichkeiten an. Dabei bestellt man sich ein Selbsttest-Set, gibt einen Tropfen Blut oder Speichel ab und schickt das Ganze an Kiweno. Kiweno war der große Abräumer des Abends. Das Start-up gewann auch den Publikumspreis, der live unter allen Gewinnern von den Zusehern per SMS-Voting vergeben wurde. Dem jungen Team wurde von Thomas Uher, dem Vorstandsvorsitzenden der Erste Bank, ein Scheck über 7000 Euro überreicht. Zudem erhielt Kiweno einen dreimonatigen Aufenthalt im Silicon Valley, den die Außenstelle der Wirtschaftskammer Österreich zur Verfügung stellt. Das Autohaus Orthuber wird Kiweno ein Jahr lang einen elektrisch betriebenen VW e-Golf zur Verfügung stellen. Andreas Gerstenmayer, Generaldirektor des österreichischen Leiterplattenhersteller AT&S und langjähriger Partner des futurezone Awards, überreichte dem Publikums-Sieger einen Blumenstrauß, der aus Leiterplatten gefertigt wurde.

Innovator des Jahres powered bei Österreichische Staatsdruckerei wurde Peter Platzer, der das Start-up Spire mit Niederlassungen in den USA, Asien und Europa gegründet hat. Spire schickt Nanosatelliten ins Weltall, mit denen die Ortung von Schiffen, Flugzeugen und Containern revolutioniert und Wetterprognosen verbessert werden sollen.

Der Young Visions Award, powered by Pöyry, bei dem innovative Ideen von Kindern für die Stadt der Zukunft gesucht wurden, ging dieses Jahr an Schüler des Gymnasiums St. Ursula, die eine Nachrichtensendung zum Thema Klimawandel gestaltet haben.

Das Wiener Start-up Scarletred wurde als App des Jahres, powered by Post, ausgezeichnet. Die App Scarletred ermöglicht es, mit einer gewöhnlichen Handykamera Hauterkrankungen zu erkennen.
Der Robotik-Award, powered by Festo, ging dieses Jahr an die Logistiklösung Smart Shuttle Solutions, die vom steirischen Unternehmen incubed IT entwickelt wurde. Mit Hilfe von Smart Shuttle Solution können sich Transportroboter intelligent in Lagern, Krankenhäusern, Restaurants oder Hotels fortbewegen.

Die weiteren Gewinner im Überblick
Connected Life powered by A1 ging an Cubidoo, der Green Environment Award powered by Fujitsu an das Fairphone 2. Nuki wurde als Smart Invention powered by Kapsch ausgezeichnet, Updatemi als bestes Infotainment Start-up powered by Drei. Nimbusec gewann den Start Secure Wettbewerb powered by KSÖ. Der Maker Award powered by Axians ging an Die Koje, Game des Jahres powered by FH Technikum Wien an Ori and the Blind Forest.

Das Audio-Produkt des Jahres powered by Ö3 an Mikme, der Flat-TV des Jahres powered by ORS ist der Samsung 65 Zoll SUHD JS9580, die Kamera des Jahres powered by cyberlab ist die Canon EOS 5DS R und das Smartphone des Jahres powered by T-Mobile das Apple iPhone 6s.
So wurden die Sieger gewählt

Für insgesamt 16 Kategorien konnten Produkte, Innovationen, Start-ups und Ideen eingereicht werden. Aus zahlreichen Einreichungen hat die futurezone-Redaktion die besten sechs nominiert. Anschließend hat eine Community-Jury aus hundert futurezone-Lesern ihre Favoriten ins Finale gewählt. Wer von den jeweils drei Finalisten als Sieger hervorging, entschied eine 38-köpfige Jury aus nationalen und internationalen Experten und CEOs, die ihre Bewertungen an einen Notar übermittelten.

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Gerald Reischl
Chefredakteur Futurezone
gerald.reischl@KURIER.at
01/52 100-0

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