Gesundheitsinitiative für Patienten mit Herzinsuffizienz ausgezeichnet

TILAK gewinnt renommierten E.T. Award beim eHealth Summit Austria

Wien (OTS) - Die Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH (TILAK) hat mit der Gesundheitsinitiative "HerzMobil Tirol" beim diesjährigen "eHealth Summit Austria" den begehrten E.T. Award für innovative Patientenkommunikation gewonnen. Ziel der Initiative ist es, das Versorgungsmodell für Patienten mit Herzschwäche auf eine völlig neue Basis zu stellen. Durch den Einsatz von "TMScardio", einem am AIT Austrian Institute of Technology entwickelten Telemonitoring System, soll Patienten ein einfaches Erfassen von Vitaldaten (Blutdruck, Blutzucker, Herzfrequenz etc.) ermöglicht und ein direkter Dialog mit medizinischen Betreuern wie z.B. Klinikärzten, Haus- und Fachärzten sowie Pflegepersonal gefördert werden. Am Donnerstag, den 22. Mai 2014, wurde die Auszeichnung an die TILAK und deren Projektpartner im Rahmen der Eröffnung der diesjährigen Gesundheitskonferenz im Tagungszentrum Schloss Schönbrunn/Wien durch Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger überreicht. Dr. Bachinger unterstrich bei der Preisverleihung den Projektleitspruch "Move the data not the patient" als wichtigen und unmittelbaren Patientennutzen.

ZIELE VON "HERZMOBIL TIROL"

Bei dem Projekt wurden an den Landeskrankenhäusern Hall, Hochzirl, Natters und Innsbruck der TILAK insgesamt 67 Patienten eingeschlossen. Derzeit werden 36 Herzinsuffizienz-Patienten aktiv mit Telemonitoring betreut. "Eine Besonderheit dieses Projektes ist die Einbettung der telemedizinischen Lösung in ein umfassendes institutionsübergreifendes und interdisziplinäres Herzinsuffizienz-Betreuungsnetzwerk bestehend aus 7 Klinikern, 3 mobile Diplomkrankenschwester/pfleger und 10 niedergelassene Ärzte" betont Univ.-Doz. Dr. Gerhard Pölzl, Initiator des kollaborativen HI-Netzwerkes und medizinischer Leiter des Projektes. Nach der Machbarkeitsprüfung in Phase 1 des Projektes ging es seit dem Vorjahr vorrangig darum, praxisorientierte Daten zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten, zur Reduktion von KRANKENHAUSWIEDERAUFNAHMEN UND MORTALITÄT SOWIE ZUR STEIGERUNG DER KOSTENEFFIZIENZ ZU ERHEBEN.

HOCHKARÄTIGE JURY ÜBERZEUGTE TELEMONITORING-GESAMTKONZEPT

In den nach dem Motto "Outcomes Research: - Der Nutzen von Gesundheits-IT" organisierten Rahmen des "eHealth Summit Austria" reihte sich das Gewinnerprojekt optimal ein. Die vierköpfige Jury für den E.T.-Award setzte sich aus Dr. Gerald Bachinger, Patientenanwalt, OA Mag. Dr. Günther Stark, KAGes, Informations- und Prozessmanagement, Jörg Studzinski, Senior Consultant HIMSS Europe (gemeinnütziger, internationaler Verein "Health Information and Management Systems Society) und Mag. Roland Schaffler, Geschäftsführer Schaffler Verlag zusammen. Von ausschlaggebender Bedeutung für den Zuschlag waren die zentralen Vorteile der aktiven Patientenintegration sowie die Unterstützung des Kollaborationsnetzwerkes bestehend aus Klinikern, niedergelassenen Ärzten und HI-Schwestern/Pflegepersonen. Durch engmaschiges Monitoring und - im Bedarfsfall - zeitnahe Einleitung von Vorsorgemaßnahmen kann das Risiko für kritische und kostenintensive Notfälle reduziert werden. Telemonitoring-Anwendungen haben damit das Potential, einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems in Richtung leistbare, und präventionsorientierte Lösungen, zu liefern.

INTERNATIONALE FORSCHUNG AM AIT

Die am AIT entwickelten eHealth Technologien sind national und international im Einsatz - am Beispiel von Herzinsuffizienz wurde die Technologie in Österreich neben dem preisgekrönten "HerzMobil Tirol" Projekt der TILAK auch beim Krankenhaus der Elisabethinen in Linz (ELICARD) und bei der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H (KAGes) eingesetzt. An der University of Beira Interior (UBI) in Covilha, Portugal wurde die Entwicklung im Therapiemanagement für PatientInnen mit Bluthochdruck eingesetzt. "Für das AIT ist der E.T. Award 2014 eine wichtige nationale Anerkennung der technologischen Vorreiterrolle bei der Entwicklung von zukunftsorientierten und auf internationalen Standards beruhenden eHealth-Lösungen", ergänzt Robert Modre-Osprian, Projektleiter, AIT.

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