T-Mobile Austria legt Zahlen für das Finanzjahr 2013 vor

Wien (OTS) -

  • 828 Millionen Euro Umsatz im Finanzjahr 2013
  • EBITDA betrug 192 Millionen Euro
  • Kundenanzahl stabil bei 4,1 Millionen

Das Jahresergebnis 2013 von T-Mobile Austria spiegelt in rückläufigem Umsatz und Ertrag den anhaltenden Preisdruck auf die Mobilfunkbranche in Österreich wieder. Der Jahresumsatz betrug im Finanzjahr 2013 (1. Jänner bis 31. Dezember 2013) 828 Millionen Euro, ein Rückgang von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das EBITDA 2013 betrug 192 Mio. Euro (im Vorjahr 234 Mio. Euro). Trotz des intensiven Wettbewerbs blieb die Kundenzahl mit 4,1 Millionen (gemessen nach SIM-Karten) stabil, wobei die Anzahl der höherwertigen Vertragskunden gesteigert werden konnte.

Das Geschäftsjahr 2013 war erneut von hohem Wettbewerbsdruck gekennzeichnet. Zum Umsatzrückgang trugen Regulierungseffekte der nationalen Regulierungsbehörde ebenso wie der EU (kontinuierliche Absenkung der Roaminggebühren) sowie der Verfall der SMS-Umsätze durch IP-Messaging wie WhatsApp wesentlich bei.

Mit dem Ausbau von LTE, sowie der weiteren Stärkung des 3G-Netzes, konnte das zukunftsorientierte Datengeschäft wesentlich gestärkt werden. Mit der erfolgreichen Neueinführung von HOME NET für mobile Breitbandanschlüsse hat sich T-Mobile 2013 ein neues Marktsegment erschlossen. Damit bestätigt sich auch in Österreich der OECD-weite Trend zum starken Ausbau der weiteren Internet-Breitbandversorgung vor allem durch den Mobilfunk. Um dieser Entwicklung von Telefonie zum Datenverkehr Rechnung zu tragen hat T-Mobile Austria im Vorjahr mit der Umstellung seines Portfolios auf datenzentrierte Preise begonnen (Smart Net, Tab Net, Home Net, Stick Net). Dabei bestimmen unterschiedliche Datenmengen und Verbindungsgeschwindigkeiten den jeweiligen Tarif.

Mit dieser und weiteren Innovationen wie iPhone-Angebote für Kunden von tele.ring, die Produkte Kinder- und Internetschutz, oder die cloudbasierende Nebenstellenanlage All-In-Communication für Unternehmen konnte T-Mobile seinen Marktanteil erfolgreich behaupten. Im Bereich Machine to Machine (M2M) konnte T-Mobile Austria als Teil der DT-Gruppe zusätzliches internationales Geschäft generieren.

Obwohl aus dem operativen Geschäft ein positives EBIT von 32 Millionen Euro erzielt wurde, zeigt sich in der Bilanz aufgrund eines einmaligen Sondereffekts ein Jahresverlust von 355 Millionen Euro. Dieser Buchverlust entstand durch die Abschreibung historischer Firmenwerte, was etwa zur Hälfte auf die exorbitant hohen Lizenzgebühren für LTE-Frequenzen zurückzuführen ist, zur anderen Hälfte auf gesenkte Erwartungen infolge der aktuellen Markttrends und hohen Netz-Investitionskosten. Dieser Bilanzverlust wirkt sich jedoch in keiner Weise auf den Cash Flow des Unternehmens, die Investitionsfähigkeit oder operative Tätigkeit von T-Mobile Austria aus.

100 Prozent Datenzuwachs, sinkende Gebühren für Kunden

"Unser Jahresergebnis zeigt, dass unsere Kunden bei de facto weiter sinkenden Gebühren wesentlich höhere Leistungen bezogen haben. Das Datenvolumen in unseren Netzen ist 2013 um 100 Prozent gestiegen, seit dem Jahr 2009 um insgesamt 960 Prozent", sagte Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria. Das zeige, dass sich die derzeitige Diskussion um Preiserhöhungen am Mobilfunkmarkt in keiner Weise in den realen Zahlen wiederfindet. "Der Verlust der variablen Entgelte wie bei SMS oder Roaming wird durch höhere Grundgebühren nicht annähernd kompensiert."

"Darum haben wir bereits im Vorjahr eine Anpassung unserer Tarife an das geänderte Nutzungsverhalten vorgenommen. Dabei stehen Datenpreise im Mittelpunkt des jeweiligen Tarifs. Diese Anpassung werden wir im heurigen Jahr fortführen, um nachhaltig tätig bleiben zu können", erklärte Bierwirth.

Allerdings werde es wenigsten zwei Jahre dauern, bis eine Änderung der Tarife auch in der bestehenden Kundenbasis ankommt, erklärte Bierwirth. "2014 werden wir konsequent unseren Fokus auf die Entwicklung des werthaltigen Vertragskundengeschäfts fortsetzen", sagte Bierwirth. "Wir erwarten eine Abschwächung des negativen Umsatztrends, unter anderem durch eine Ausweitung unseres Wholesale-Geschäfts. Wie bisher gilt größtes Augenmerkt auf unsere Effizienz, um unsere Margen zu stabilisieren."

Den Geschäftsbericht 2013 der Deutschen Telekom AG, 100-Prozent-Eigentümerin von T-Mobile Austria, finden Sie unter http://www.telekom.com/ir/.

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Über T-Mobile Austria

T-Mobile Austria ist mit 4,1 Millionen Kunden und 1.400 Mitarbeitern der zweitgrößte Mobilfunkanbieter Österreichs. Mit den Marken T-Mobile und tele.ring spricht T-Mobile unterschiedliche Zielgruppen an, von der privaten Smartphone-Konsumentin und dem Ein-Personen-Unternehmen bis zur börsennotierten Aktiengesellschaft -jeweils mit den besten Angeboten und Services im "besten Netz" (Futurezone 2013).

Als Teil der Deutschen Telekom Gruppe profitiert T-Mobile dabei von der Innovationskraft und der finanziellen Stabilität des Konzerns, einem der global größten Player im Telekom-Markt. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,1 Milliarden Euro (ein Plus von 3,4 Prozent ggü. dem Vorjahr). T-Mobile Austria fungiert für die gesamte Deutsche Telekom Gruppe u.a. als M2M-Experte (Machine-to-Machine). Für den Geschäftskundenbereich bietet T-Mobile umfangreiche Lösungen durch seine internationale Kompetenz bei Cloud Services an.

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