kapper.net: Neue Regierung muss IKT ernst nehmen

Der Wiener Internet-Provider fordert Rahmenbedingungen für Vielfalt und Dynamik am Telekommarkt

Wien (OTS) - Das Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung beinhaltet auch ein Bekenntnis für eine "digitale Offensive" durch den Ausbau von Breitband-Infrastruktur. Für Harald Kapper, Gründer und Geschäftsführer des Wiener Internet-Providers kapper.net sind diese Absichtserklärungen zu kurz gegriffen: "Gerade in einem Land wie Österreich sind es die kleinen lokalen und regionalen Anbieter, die in jeder Branche eine flächendeckende Versorgung sicherstellen und für Innovation und Arbeitsplätze sorgen". Dem gegenüber stehen die aktuellen Entwicklungen auf europäischer Ebene: In den letzten Jahren ist es dem Lobbying der großen Konzerne zusehends gelungen ihre Interessen in der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament zu verankern. Unter dem Motto "Connected Continent" und mit dem Argumenten der Innovationsförderung und Arbeitsplatzsicherung wird kleinen Anbietern Stück für Stück die Existenzgrundlage entzogen.

"Es gilt jetzt den fairen und transparenten Wettbewerb für Provider und Telekommunikationsbetriebe sicherzustellen. Anstelle einige wenige große Anbieter zu begünstigen geht es darum Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Vielfalt und Dynamik am Telekommunikationsmarkt ermöglichen und die Existenz vieler kleiner Anbieter fördern", so Kapper.

Als wesentliches Argument dafür sieht Harald Kapper sein eigenes Unternehmen und über 200 Firmengründungen die in dessen Umfeld ermöglicht wurden. "Wir verstehen uns als Prototyp für eine Form des Unternehmertums, die nicht getrieben von Quartalszahlen agiert sondern auf langfristige Ziele setzt. Im Gegensatz zu einem Großkonzern können wir als flexibler und lösungsorientierter Partner auf kreative Ideen reagieren und so zu echter Innovation und Technologiesprüngen beitragen".

Von der neuen Regierung erwartet Kapper des weiteren auch beim heimischen Telekom-Regulator für die nötigen Weichenstellungen zu sorgen. "Wenn am 1. Februar 2014 der neue Geschäftsführer der RTR sein Amt antritt, hoffen wir auf deutlich weniger Toleranz für Marktbeherrscher als bisher. Immerhin hat der bisherige Geschäftsführer den heimischen Internetmarkt an den Rande des Abgrunds geführt. Der neue kann uns entweder über die Klippe stoßen oder für Bedingungen sorgen in denen 400 Unternehmerinnen und Unternehmer gerne wieder eine Milliarde Euro pro Jahr investieren und damit tausende Arbeitsplätze schaffen. Oder man erklärt die verbliebenen rund 9.000 Arbeitsplätze bei den alternativen Internetprovidern für unerwünscht."

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