CMG-AE sieht Breitbandziele Österreichs gefährdet

Der Rückstand beim Glasfaserausbau muß schleunigst aufgeholt werden

Österreich (OTS) - Der Breitbandausbau für ultraschnelles Internet bleibt in den nächsten Jahren eine der größten Herausforderungen für die Politik und die Telekommunikationsindustrie, unterstreicht DI Heinz Pabisch, Leiter der Arbeitsgruppe Open Access Network der CMG-AE (Computer Measurement Group - Austria & Eastern Europe). Wenn auch Bemühungen im Gange sind, die Bandbreiten durch Hochrüstung der Kupfernetze und durch Mobilnetze der neuen Generation (LTE) zu erhöhen, muss trotzdem alles daran gesetzt werden, den derzeitigen Rückstand beim Glasfaserausbau (Fiber-to-the-Home - FTTH) schleunigst aufzuholen. Infrastruktur für Hochleistungsbreitband ist von essentieller Bedeutung für die Entwicklung eines Landes.

In der Presseaussendung von Frau BM Bures wurde angekündigt, dass 1 Milliarde EUR aus dem Versteigerungserlös der Frequenzen für den Ausbau von ultraschnellem Hochleistungsbreitband (=100 Mbit/s) investiert werden soll. Wir vertreten die Position, dass die einzig nachhaltige und zukunftsorientierte Lösung im Bau von Glasfasernetzen besteht. Der Ausbau dieser Netze muss sofort beginnen, Investitionsanreize müssen geschaffen werden, das Geld darf nicht in anderen Budgetlöchern versickern. Es ist bewiesen, dass der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen im ländlichen Raum nur mit finanzieller Unterstützung durch die öffentliche Hand möglich ist. Es liegt an allen Interessierten, die neue Bundesregierung zu überzeugen, bei dieser Entscheidung zu bleiben und zusätzliche Hilfestellungen im Regierungsprogramm festzulegen.

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CMG-AE, Irmgard Kollmann, 0664-5567501, irmgard.kollmann@confero.at

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