AIT und TU Wien veranstalten weltgrößte Konferenz für Industrielle Elektronik IEEE IECON 2013

Wien (OTS) - Das Austrian Institute of Technology (AIT) und die Technische Universität Wien (TU Wien) laden von 11. bis 14. November rund 1.500 VertreterInnen aus Forschung und Industrie zur wichtigsten Konferenz für Elektrotechnik IEEE IECON 2013 mit Fokus auf zukünftige Energiesysteme.

Das AIT und die TU Wien arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich an der Lösung von Energiefragen. Auf der IEEE IECON 2013 in Wien treffen 1.500 Forscherinnen aus Industrie und Wissenschaft zum Thema industrielle Elektronik aufeinander. Die Leistungselektronik ist ein wesentlicher Bestandteil moderner, effizienter Energiesysteme und wird für Smart Cities und Smart Grids (intelligente Stromnetze) benötigt. TU Wien Rektorin Sabine Seidler: "Das Erdenken zukünftiger Energiesysteme muss interdisziplinär und durch schlagkräftige Kooperationspartner passieren, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Eine Konferenz wie diese hebt das vorhandene Potenzial und ist an sich eine smarte Sache". Die internationale Konferenz IECON (Industrial Electronics Conference) findet heuer zum 39. Mal statt. Dahinter steht der weltgrößte Techniker-Verband IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) mit 500.000 Mitgliedern aus 160 Ländern.

Erneuerbare Energien intelligent steuern

Sonne, Wind, Wasser - um erneuerbare Energieträger zu nutzen, müssen wir sie intelligent umwandeln, transportieren, verteilen, regeln und steuern. Brigitte Bach, Leiterin des Energy Departments am AIT: "Große Forschungsthemen wie Smart Cities und Smart Grids benötigen radikale Konzepte. Interdisziplinarität ist entscheidend zur Lösung der aktuellen Energiefragen. Dafür braucht es das Wissen von Elektrotechnikern, Mechatronikern, Kommunikationstechnikern und vielen anderen mehr."

Konferenzorganisator und Elektrotechniker Peter Palensky: "Das Besondere an der Konferenz ist, dass Forscher aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen und die Industrie zum Thema Energieeffizienz aufeinandertreffen und an zukünftigen Lösungen arbeiten". Peter Palensky leitet am AIT die Forschungsgruppe für komplexe Energiesysteme. In dieser Funktion sieht er es als Herausforderung dieses Wissen zu vernetzen.

Häuser als Stromproduzenten

Ein Beispiel für diese Vernetzungen sind intelligente Gebäude. In Zukunft können Häuser mittels Photovoltaik ihren eigenen Energiebedarf decken und darüber hinaus noch in das Stromnetz einspeisen. Zu den vielen gemeinsamen Forschungsthemen von AIT und TU Wien zählt "Building to Grid". Die ForscherInnen untersuchen dabei Möglichkeiten, um Stromverbraucher in Gebäuden mit dem Stromnetz abzustimmen. Dabei erhält z.B. die Klimatechnik eines Gebäudes laufend Informationen über die aktuellen Energiepreise und kann so zusätzlich noch kosteneffizienter gesteuert werden. Solche Ansätze können flächendeckend eingesetzt und auf andere Bereiche wie Verkehr, Industrie, Fernwärme etc. erweitert werden. All das sind wichtige Schritte für smarte Städte.

Industrieforum

Auf der Konferenz findet zudem ein eigenes Industrieforum statt. Dort diskutieren ReferentInnen aus der Industrie über den eingeschlagenen Weg der Produkt- und Technologienentwicklung und aktuelle Herausforderungen. Martin Eder, Direktor Innovationsmanagement bei Kapsch: Die enge Zusammenarbeit zwischen der Spitzenforschung und Industrieunternehmen wird immer wichtiger. In vielen Bereichen benötigt unsere Gesellschaft zukunftsweisende Lösungen. Die Entwicklung von innovativen Produkten steht dabei im Zentrum.

Infineon Technik-Vorstand Sabine Herlitschka: "Gerade um die aktuellen Energie- und Umweltnachhaltigkeitsziele erreichen zu können, ist es wichtig intensiven Austausch durchzuführen. Innovative Halbleiterlösungen stehen dabei für mehr Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit. Infineon ist hier "Trendsetter" bei energiesparender Leistungselektronik und steht für eine positive Umweltbilanz und ein umfassendes Innovationsmanagement!"

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