MoMo #19 - Mobile Education

Mobiles Lernen heißt nicht, dass wir nur noch mobil unterwegs sind.

Wien (OTS) - Vergangenen Montag, den 07.Oktober, fand zum 19. Mal der Mobile Monday im Naturhistorischen Museum in Wien zum Thema "Mobile Education" statt. Neben den Panelisten Matteo Anthony Kramer (Schüler), Mag. Erich Herber (Donau-Universität-Krems), Oliver Nussbaum (Managing Director IMC Österreich GmbH), Mag. Christian Schrack (bm:ukk) und Barbara Zuliani (Lehrerin) fanden rund 100 Besucher den Weg ins Museum um Vor- und Nachteile, Einsatzmöglichkeiten sowie Zukunftsperspektiven von Mobile Education zu diskutieren.

Der goldene Schlüssel ist das didaktische Konzept

Die Frage lautet nicht "ob", sondern "wie". Richtig eingesetzt schafft Mobile Education Möglichkeiten, neues Wissen spielerisch zu konstruieren. Bei BMW beispielsweise setzt man im Bereich der Lehrlingsausbildung auf handlungsorientiertes Lernen mit Augmented Reality. Durch routinierte Wiederholungen festigt sich Gelerntes. Das Mobile Education vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet und die Motivation der SchülerInnen steigert, zeigt ein Blog, den Barbara Zuliani mit ihren Schülern eingerichtet hat. Über 2.000 Kommentare wurden dort veröffentlicht, die gleiche Menge an Hausaufgaben wäre nicht so leicht akzeptiert worden.

Die Bedeutung im Unterricht

Abgesehen davon, dass Computer und Smartphones im Großteil der Berufsfelder nicht mehr wegzudenken sind, sind sie auch in der Schule Mittel zum Zweck: Arbeitsgeräte, die den Unterricht abwechslungsreicher und interessanter machen. Dass mobile Lernbehelfe jedoch punktuell und nicht ausnahmslos eingesetzt werden sollen, zeigt eine Befragung unter Lehrern und Schülern: Jeweils ca. 30% sind der Meinung, dass die Aufmerksamkeit durch deren Einsatz sinkt. Es ist fantastisch, dass dieses Bewusstsein bei beiden vorhanden ist, zeigt es doch, wo konkret angesetzt werden kann.
Ein positiver Nebeneffekt von Mobile Education ist, dass weniger Unterlagen kopiert werden müssen.

Der Austausch ist wichtig

Geht es nach Schülern wie dem 13-jährigen Matteo Anthony Kramer, so sollten Volksschüler doch eher persönlichen Kontakt und noch kein eigenes Smartphone haben. Den gezielten Einsatz von Smartphones und Tablets im Unterricht jedoch schätzt er sehr. Wäre er Unterrichtsminister, würde er alle Lehrer zu verpflichtenden Schulungen schicken um mobile Lernbehelfe besser im Unterricht einsetzen zu können.

Und wann kann man Apps statt Schulbüchern bestellen?

Software für die Erstellung von Lerninhalten wie das "Content Studio" gibt es bereits. Wie schnell sich Mobile Education jedoch weiterentwickelt, so sind sich alle einig, hängt vom Zusammenspiel aller ab. Die Gestaltung der Curricula hat ebenso einen Einfluss darauf, wie das Engagement der Lehrer und die Kooperation mit Verlagen. "Lernen" findet immer statt - Unterricht und Aufgaben jedoch ändern sich.

Der nächste Mobile Monday findet am 25.11.2013 statt.

Über Mobile Monday Austria

Mobile Monday (MoMo) hat in über 150 Städten weltweit eine globale Community mobiler Visionäre geschaffen - und ist seit 2009 endlich auch in Österreich zu Hause. Die Netzwerk-Veranstaltung zum Wissensaustausch wird ehrenamtlich von dreizehn Experten aus der Branche organisiert. Finanziell ermöglicht wird der Mobile Monday Austria durch BlackBerry.

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Rückfragehinweis:
Angela Tesar
Marketing und Presse
angela.tesar@mobilemonday.at
Tel.: +43 676 38 09 531
www.mobilemonday.at

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