Social Impact Studie 2013: Datenschutz in aller Munde. Aber auch in allen Köpfen?

Wien (OTS) -

  • Mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen sorgt sich um persönliche Daten - Tendenz steigend
  • Obwohl die ÖsterreicherInnen viel von Firewall und Virenschutz halten, wollen nur 36% dafür zu zahlen
  • Die Krux mit den Passwörtern: 94% der Befragten verwenden sie, viele mit Nachholbedarf
  • Hohe Risikobereitschaft bei Apps - ein Viertel würde gefährliche Apps verwenden

Die Social Impact Studie 2013* von A1 zeigt, dass sich mehr als ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher mit Datenschutz auseinandersetzt und sich über die Hälfte um seine persönliche Daten im Netz sorgt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Grad der Auseinandersetzung mit dem Grad der Sorge zusammenhängt: Männer sind in der Datenschutzthematik affiner als Frauen und sorgen sich weniger.

"Als Marktführer sehen wir es als unsere Aufgabe, gesellschaftliche Entwicklungen zu beobachten und sie in unserer täglichen Arbeit zu berücksichtigen. Wie die diesjährige Social Impact Studie zeigt, ist Datenschutz ein großes Thema, das auch viele Unsicherheiten mit sich bringt", so Marcus Grausam, A1 Technikvorstand. "Je größer das Wissen ist, desto souveräner wird auch der Umgang mit Gefahrenquellen im Internet. Aus diesem Grund haben wir auch die Initiative 'Internet für Alle' ins Leben gerufen, denn Datenschutz und -sicherheit hat nicht nur mit der Nutzung eines Virenschutzes zu tun, sondern vor allem damit, wie man sich in den digitalen Medien verhält".

Unsichere Daten oder verunsicherte User?

Nur 12% der Befragten sehen ihre Daten im Internet als sicher beziehungsweise nur 1% als sehr sicher an. Angelika Kofler, Leiterin Sozial- und Organisationsforschung bei GfK Austria, dazu: "Das Thema Datenschutz ist brisant. Und die Sorge um die Daten nichts Neues. Seit 2009 verzeichnen wir hier einen steigenden Trend: um 5 Prozentpunkte von 48% auf 53%. Nach den aktuellen Geschehnissen rund um NSA und PRISM haben wir einige Fragen der Social Impact Studie als Vergleichssample nochmal ins Feld geschickt. Die Werte zeigen, dass die Skepsis bezüglich Datensicherheit bei den Österreicherinnen und Österreichern weiter steigt".

Die größte Gefahr für die eigenen Daten wird von 70% im fehlenden Virenschutz gesehen - etwas, das man selbst kontrollieren kann. Die Hälfte der Befragten sieht auch Online-Shopping als Bedrohung und ein Drittel sieht sich durch Apps am Handy gefährdet.

Zwei Drittel schützen ihren Computer - mehr als ein Drittel nur gratis

67% nutzen zum Schutz ihres Computers oder Laptops eine Firewall, 57% einen kostenlosen Virenschutz und 58% integrierte Firewall- oder Virenschutzprogramme. Und obwohl die Österreicherinnen und Österreicher viel von solchen Sicherheitslösungen halten, entscheiden sich nur 36% für eine kostenpflichtige Version.

Das meistgeschützte Gerät ist der PC, knapp gefolgt vom Handy

Mit 94% nutzt die überwiegende Mehrheit Passwörter zum Schutz von persönlichen Daten - davon 72% am PC/Laptop und 67% am Handy/Smartphone. Allerdings besteht Nachholbedarf: Fast jeder Zweite nutzt nur ein Passwort für mehrere Accounts und knapp jeder Fünfte ändert seine Passwörter nie. Immerhin rund die Hälfte der ÖsterreicherInnen verwendet nach eigener Angabe besonders sichere Passwörter mit Sonderzeichen und hat ihre Passwörter im Kopf. Je rund ein Drittel der Personen notiert die Passwörter nach wie vor auf Papier und nutzt einfach knackbare Passwörter. Bei Personen, die das Internet seltener als täglich nutzen, sind es sogar 45%, die Geburtstag, Haustier & Co. als Passwort wählen.

Bank- und Finanzdaten sind den ÖsterreicherInnen heilig

Bankdaten stehen mit 94% ganz oben auf der Liste der schützenswerten Daten, Krankenakten sind mit 57% im Mittelfeld angesiedelt. Das Vertrauen beim Umgang mit persönlichen Daten ist in Banken, Krankenhäuser und öffentliche Ämtern am größten.

Bei Fragen zum Thema "Sicherheit und Handy" sind die Mobilfunkanbieter eine wichtige Anlaufstelle: Die Hälfte der Befragten (49%) führt den jeweiligen Netzbetreiber als wertvolle Informationsquelle an. Fast gleich viele (55%) informieren sich im Internet, knapp ein Drittel (30%) sucht in den Medien Rat.

Hüter der Daten - Tablet-User besonders vorsichtig

Gespeichert werden persönliche Daten vor allem auf Computer oder Laptop (63%), etwas mehr als die Hälfte (56%) nutzt eine externe Festplatte. Auch USB-Sticks zählen mit 45% zu den Top 3 unter den Datenhütern. Und immerhin 35% drucken ihre wichtigsten Daten auf Papier aus. Generell machen rund 40% der ÖsterreicherInnen digitale Sicherungskopien von Dokumenten wie Verträgen, Führerschein oder Pass.

Tablet-User sind besonders vorsichtig: 58% machen digitale Kopien (in der Grundgesamtheit sind es nur 43%) und 70% speichern ihre Daten auf einer externen Festplatte (56% in der Grundgesamtheit).

Bei den Handy-Usern, denen ihr Gerät bereits einmal abhandengekommen ist (11%), waren bei 45% die Daten zwar mittels Passwort geschützt aber nicht gesichert, also verloren.

App ins Risiko - auf gewisse Applikationen möchte man nicht verzichten

Die Nutzung von Apps legt weiter zu. Waren es 2011 noch 25%, sind es 2013 bereits 50%, die Applikationen auf ihrem Smartphone nutzen. Drei Viertel der Befragten würden bei einem bekannten Sicherheitsrisiko - etwa durch Hacker-Angriffe - auf Apps verzichten, für ein Viertel der NutzerInnen ist das von der jeweiligen App abhängig. Facebook und Whatsapp waren die zwei Apps, auf die die Österreicherinnen und Österreicher am wenigsten verzichten wollen.

* Die Social Impact Studie von A1 wurde 2013 zum 14. Mal umgesetzt. Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut GfK Austria untersucht in dieser repräsentativen Befragung seit 1999 den Einfluss mobiler Kommunikation auf die Gesellschaft. Von 29. Mai bis 6. Juni 2013 wurden österreichweit 1.000 Handy-User ab 12 Jahren befragt.

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