Erfolgreiches Innovationsmarketing: Frühes Einbinden aller Projektpartner ist das Um und Auf

Beim 17. Digitaldialog in Graz diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien das Thema Innovations- und Technologiemarketing

Graz (OTS) - Die Einbindung aller Projektpartner zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt, eine genaue Definition der Zielgruppe und die Wahl der richtigen Kommunikationskanäle sind die wichtigsten Zutaten für ein erfolgreiches Innovationsmarketing, waren sich Experten beim von der APA - Austria Presse Agentur ausgerichteten 17. Digitaldialog einig. Unter der Moderation von Alexis Johann (Styria Digital Holding GmbH) beleuchteten sechs Diskutanten aus unterschiedlichen Bereichen, wie man den Markt auf ein innovatives Produkt vorbereitet.

Für Gregor Jasch, geschäftsführender Gesellschafter der planB Werbeagentur, stellt Innovationsmarketing die Fähigkeit dar, "für Produkte oder Dienstleistungen die richtige Person zu treffen - egal, wo auf der Welt." Als perfekter Kommunikationskanal - vor allem im B2B-Bereich - haben sich für ihn Netzwerke wie LinkedIn bewährt. Hier ließen sich potenzielle Kunden und Partner identifizieren. Ein besonders nachhaltiges Instrument dafür seien Videos, mit denen sowohl USPs als auch Emotionen transportiert werden können. Vor allem als Unterstützung im direkten Vertriebsprozess hätte sich diese Content Marketing Methode für seine Kunden bewährt, so Jasch.

Auch Alexander Schauberger, verantwortlich für das Marketing von runtastic GmbH im D-A-CH-Raum, setzt - vor allem aufgrund des fehlenden Marketingbudgets - auf Social Media als "wichtigsten Kommunikationskanal". Allerdings sind die von ihm gewählten Netzwerke Facebook und Twitter mehr auf die Bedürfnisse eines digitalen Start-Ups im B2C-Bereich zugeschnitten. Der 2009 in Linz gegründete Anbieter von Apps, Hardware und Dienstleistungen im Sport- und Fitnessbereich zählt laut Schauberger mittlerweile 25 Millionen Mobile Nutzer weltweit und rangiert in Europa als Marktführer. "Man muss nicht der Erste sein, sondern der Erste, der es richtig macht."

Mut zu zeigen, ist Josef Tuppingers Vorgehensweise, wenn es darum geht, Produkte "zum Fliegen" zu bringen. Der Produktmanager bei KWB -Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH setzt in der Kommunikation eher auf klassische Kanäle wie Interviews in Fachzeitschriften. "Neue Wege" geht er vor allem bei Produktpräsentationen, die den Produktnutzen unmittelbar "begreifbar" machen sollen - beispielsweise bei Teamwettbewerben vor Publikum, in denen es darum geht, sein neuestes Produkt, eine Pellets-Heizung, schnellstmöglich aufzubauen. So könne sein direkter Kunde, der Installateur, von der Lösung begeistert werden.

Manfred Aigner, Unternehmensberater für Dissemination, hat sich zur Aufgabe gemacht, "in die Welt des Anderen einzusteigen". Mit seiner Hilfe sollen schwer verständliche Forschungsergebnisse auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Den Innovationsprozess unterstützen, heißt für ihn, die Aktivitäten, Themen und Inhalte für ein Publikum aufzubereiten, das kein Spezialwissen mitbringt.

Für Verena Krawarik, in der APA - Austria Presse Agentur zuständig für Innovationsmanagement, spielen neben klassischen Medien und PR-Kanälen auch digitale Netzwerke und Communitys eine zentrale Rolle bei der Kommunikation und Vermarktung von innovativen Produkten. Die APA habe dafür eine eigene Plattform namens APA-Science (www.science.apa.at) ins Leben gerufen, die Universitäten, Wirtschaftsunternehmen und Öffentliche Hand miteinander vernetzt. Wichtig ist für die ehemalige Wissenschaftsredakteurin und Innovationsexpertin auch der richtige Umgang mit Journalisten:
"Sprechen Sie nur über das, was Sie wirklich sagen dürfen oder wollen, ansonsten hilft dem Journalisten bereits im Erstgespräch ein 'off the records'-Hinweis sehr."

Stefan Ponsolds (Geschäftsführer von SunnyBAG GmbH) Devise lautete "Shoot in all directions, and see, what fits". Zu Beginn habe er "einfach drauf los" telefoniert und dort eingehakt, wo sich für ihn ein Potenzial ergeben habe. Unter anderem konnte er so die in Krisengebieten tätigen Ärzte ohne Grenzen von seinen innovativen Solartaschen, mit denen über Sonnenenergie Smartphones, Tablets, Kameras, aber auch medizinische Geräte aufgeladen werden können, überzeugen.

Der "Digitaldialog" ist eine von der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG), APA - Austria Presse Agentur, evolaris, Campus02, Infonova und IBC organisierte Veranstaltungsreihe (www.digitaldialog.biz), die sich den neuesten digitalen Trends, Technologien und Applikationen wie Virtual & Augmented Reality, Near Field Communication widmet. Die nächste Veranstaltung in dieser Reihe findet am 24. September zum Thema "NFC und QR im Unternehmenseinsatz" statt.

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Barbara Rauchwarter
Unternehmenssprecherin
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