Anschub auch für soziale Innovation: WiKo Österreich begrüßt Vorhaben zur Stärkung des Wissenstransfers von BM Töchterle

Salzburg/Wien (OTS) - Mitglieder der Wissenschaftskonferenz Österreich sehen in der Stärkung des Wissenstransfers durch die österreichische Bundesregierung eine dringende Notwendigkeit für die kommende Legislaturperiode.

Die Erklärung von Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle vor dem Wissenschaftsausschuss des Parlaments zum "Forschungs- und Technologiebericht 2013" gibt Mut zur Hoffnung. Für den Präsidenten der Wissenschaftskonferenz Österreich, Prof. DDr. Peter A. Bruck, ist klar: "Minister Töchterle hat recht, wenn er sagt, dass die österreichische Bundesregierung künftig stärker Maßnahmen setzen muss, die den gesamten Innovationszyklus umfassen - von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung. Nur so können die Ergebnisse der anwendungs-offenen Grundlagenforschung, die gerade langfristig bedeutsam für das Innovationssystem sind, systematisch zur Verwertung geführt werden. Die Mitglieder der Wissenschaftskonferenz wollen diesen Standpunkt auch im Bereich der sozialen Innovation angewandt sehen. Das Wissenschaftssystem produziert nicht nur für den Markt, sondern auch für den Nutzen der Gesellschaft insgesamt."

Der "Loipersdorf-Kahlschlag" hat die unabhängigen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen gerade im Bereich der sozialen Innovation hart getroffen. Der Vizepräsident der WiKo Österreich, Prof. Dr. Josef Hochgerner, betont, dass gerade die Forschungsbreite ein Standortkriterium für nachhaltige Exzellenz und Wissenstransfer ist. Er fasst den Standpunkt der WiKo abschließend zusammen: "Wir, die Mitglieder der WiKo, betrachten es (1.) als dringende Notwendigkeit, in der kommende Legislaturperiode neue Initiativen für den Wissenstransfer gerade auch in jenen Wissenschaften zu setzen, die soziale Innovationen fördern und ermöglichen. Warum? Weil (2.) nur auf diese Weise die Ergebnisse der Grundlagenforschung einer systematischen Verwertung zugeführt werden können. Das wiederum ist die Grundlage, um Österreich an die Forschungsspitze in der EU zu führen. Deshalb werden wir unsere Kräfte bündeln, um (3.) im Vorfeld der Nationalratswahl die wahlwerbenden Parteien zu einem Kommittent zur weiteren Stärkung des Wissenstransfers zu bewegen."

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Der Wissenschaftskonferenz Österreich (www.wissenschaftskonferenz.at) gehören über 50 wissenschaftliche Einrichtungen und Forschungsorganisationen an.

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