Handysteuer nun endgültig vom Tisch?

Vernunft hat sich durchgesetzt, die Festplattenabgabe dürfte nun doch nicht kommen

Wien (OTS/Fachliste-RFW) - "Unsere Fraktion hat beim letzten Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien gefordert, daß die Handy- und Computersteuer keineswegs eingeführt werden darf", freut sich Günter Rittinger, Obmann Stellvertreter des Wiener Elektrohandels über das offensichtliche "AUS" dieser Abgabe. "Ein massiver Schaden für den österreichischen Handel konnte zumindest vorläufig damit abgewendet werden".

Es geht keineswegs darum, den Künstlern deren Entgelte vorzuenthalten. Aber einfach jedem Nutzer eines Computers oder eines Smartphones zu unterstellen, daß damit illegal Musikstücke gespeichert werden, geht doch eindeutig zu weit. Wenn man nur an die Reproabgabe für Kopierer und Scanner denkt, dann gibt es in Österreich ohnehin genügend kuriose Abgaben hinsichtlich Urheberrecht, die Handy- und Computersteuer hätte hier nur noch mehr Schaden angerichtet.

"Die Verwertungsgesellschaften haben sich angewöhnt einfach zu fordern und sind dann erstaunt, wenn es Widerstände gegen diese Forderungen gibt", führt Rittinger weiter aus. "Die Künstler weigern sich einfach zu akzeptieren, daß es bezahlte Downloads gibt und für selbst geknipste Fotos keine Abgabe kassiert werden darf. Um so mehr war es wichtig, daß dieses Anliegen der Wirtschaft nach dem Beschluß im Wiener Wirtschaftsparlament umgesetzt werden konnte", schloß Rittinger.
Schluß (gr)

Rückfragen & Kontakt:

Fraktion Fachliste der gewerblichen Wirtschaft-RFW
Günter RITTINGER - Mobil: 0664 34 00 121
Tel: 01-715 49 80-19 Fax: 01-715 49 80-12
E-Mail: wirtschaft@fachliste.at

APA-OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.IT-PRESS.AT | FGW0002