Totally Connected: Wie wir unser Heim, unsere Freizeit und uns selbst bis ins hohe Alter vernetzen

Graz (OTS) - Nicht nur "online" via Facebook oder Skype sind wir heutzutage vernetzt. Auch Geräte (Techniker sprechen von "Machine-2-Machine-Communication") wie Smart Meter, iPhones, vernetzte Autos, (NFC-)Access Karten etc. kommunizieren und erleichtern uns so das Leben. Die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich wurden am 27. November 2012 im IBC-Business Center im Rahmen des Digitaldialogs vorgestellt.

Der 13. Digitaldialog unter der Moderation von Gerhard Greiner (Infonova) beschäftigte sich mit dem Thema "Totally Connected" und beleuchtete dabei die Kommunikation und Vernetzung in den eigenen vier Wänden bzw. im Alltag. Hier entstehen Hilfsmittel, die uns das Leben bis ins hohe Alter erleichtern und sicherer gestalten. Dazu müssen Systeme auf intelligente Weise verknüpft werden.

A1 Telekom Austria hat hier bereits vor Jahren ein Heim der Zukunft als Prototypen entwickelt, wie Christian Lamp berichtet. Was bei der Errichtung des Glasquaders zu Demonstrationszwecken modernste Technik war, ist mittlerweile nicht mehr am Stand der Dinge, auch wurde daraus kein direktes Produkt abgeleitet. Aus dem Versuch wurden allerdings wichtige Lehren gezogen: "Das Gebäude muss gesamtheitlich betrachtet werden", so Christian Lamp. A1 Telekom Austria als Telekommunikationsunternehmen kann einen Mehrwert durch die Verbindung von Smart Homes mit der Außenwelt, Smart Grids, Verkehrssystemen und Netzwerken schaffen.

Joanneum Research beschäftigt sich in diesem Bereich mit Assistenzsystemen, die die Lebensqualität und Sicherheit älterer Menschen heben. Von zielgruppengerechten Benutzeroberflächen von Kommunikationsmedien bis zum Führen von Gesundheitsaufzeichnungen reicht die Bandbreite auf der "virtuellen" Seite. Auch in realen Situationen wird unterstützt: Akustische und optische Messsysteme, basierend auf handelsüblicher Hardware, beobachten so zum Beispiel Gehmuster und können frühzeitig Probleme oder Akutsituationen (z.B. Stürze) erkennen. Kurt Majcen, Leiter der Forschungsgruppe:
"Anfängliche Bedenken wegen der Datensicherheit werden schnell mit dem Nutzen aufgewogen." Guido Nienhaus, Geschäftsführer der MDCC in der abschließenden Diskussionsrunde: "Wir wollen älteren Menschen jemanden zur Seite stellen, der ihre Probleme versteht und sie auch löst."

Der Schlüssel für die Vernetzung im Alltag sei jedoch die Verknüpfung von intelligenten Systemen, machte Gunther Geisenfelder von easyplex software GmbH deutlich. Hier können zum Beispiel im Brandfall automatisiert Aktionen gesetzt werden oder kritische Situationen anhand von Videoüberwachung erkannt werden. Ähnliches passiert im Bereich der Fahrzeugtechnik, wie Gerhard Krachler von Magna International ausführt: "Nachfolgende Fahrzeuge können vor Staus oder Glatteis gewarnt werden." Hier bedarf es noch offener, nicht herstellerspezifischer Schnittstellen.

Diese Vernetzung macht auch vor der Freizeit nicht halt. Daniel Wakounig von skiline.cc zeigte, wie dank solcher Systeme Skitage zu unvergesslichen Ereignissen werden können.

Beim nächsten Digitaldialog am 26. Februar geht es um die Zukunft der Softwareentwicklung.

Die Plattform:

Digitaldialog ist eine von der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG), Infonova, evolaris, APA - Austria Presse Agentur, Campus 02 und IBC organisierte Veranstaltungsreihe (www.digitaldialog.biz), die sich den neuesten digitalen Trends, Technologien und Applikationen wie Virtual & Augmented Reality, Near Field Communication etc. widmet. Das Publikum setzt sich aus VertreterInnen von KMU bis zu Großunternehmen zusammen, die sich über die neuesten Technologien und Anwendungsmöglichkeiten informieren und mit den PodiumsteilnehmerInnen über Chancen und Risiken diskutieren.

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