Von der Empörung zur Vernetzung: Bürgerbeteiligungsplattform idepart.at gestartet

Webplattform will politische Initiativen übersichtlicher machen und Bürgeraktivismus auf neue Ebene heben

Wien (OTS) - Mit iDepart können BürgerInnen unkompliziert politische Initiativen organisieren, sehr einfach Gleichgesinnte außerhalb des eigenen Bekanntenkreises finden und Aktivi-stInnen gewinnen. Eine Knowledge Base gibt zudem anhand informativer Leitfäden eine Übersicht über mögliche Bürgerbeteiligungsinstrumente. Die Plattform strebt danach Bürgerbeteiligung deutlich zu vereinfachen und damit Bürgeraktivismus mit dem Alltag vereinbar zu machen. "Eine aktive Zivilgesellschaft ist von hoher Bedeutung in einer Demokratie, da sie als Impulsgeber, kritische Stimme und Korrektiv im Rahmen von politischen Prozessen agieren soll", so iDepart Mitbegründer Bernhard Schreder.

Politisches Social Network

User können sich auf iDepart kostenlos registrieren und ihr eigenes Profil anlegen. Eine themenspezifische Filterung ermöglicht eine gezielte Suche nach interessanten Initiativen, die User online unterstützen und sich damit am Laufenden halten können. Durch die Anmeldung zu einer Aktivität, bspw. ein Stammtisch, eine Online-Abstimmung bzw. eine Demo, oder die Teilnahme an Arbeitsgruppen können sich User an Initiativen selbst beteiligen und diese auch über Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter mit Freunden teilen.

Wer eine eigene Initiative starten möchte, kann unmittelbar nach der Registrierung damit beginnen. "Ein prägnanter Titel, ein kurzer Erklärungstext und ein Foto sind ausreichend, um eine politische Initiative in Gang zu setzen", so Schreder.

Politik in unserer Hand

Die Plattform möchte auch einen Beitrag dazu leisten, dass sich BürgerInnen ihrer Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb einer Demokratie bewusst werden und dass sie jeden Tag nutzen können, um gewünschte Veränderungen selbst herbeizuführen. Der Bedarf an iDepart zeigte sich bereits vor dem offiziellen Start am großen Interesse von NGOs und Privatinitiativen. Neben bekannten Namen wie SOS Mitmensch, Global 2000 oder der Lebenshilfe Österreich sind auch kleine Initiativen wie living books, wo man "lebende Bücher" ausleihen kann, oder der Verein synbiose, der sich für Asylwerber einsetzt, auf iDepart vertreten. Auch das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien nutzt die Plattform zum Sammeln der restlichen Unterschriften zur Einleitung des Volksbegehrens. Eine weitere Privatinitiative setzt sich wiederum für die Wiederlegalisierung der Glühbirne ein.

Gewinner des Social Impact Awards 2012

iDepart ist der Gewinner des Social Impact Awards 2012 und als Verein organisiert. Der Aufbau der Plattform wurde bisher mithilfe eines Fördermitglieds und Crowdfundings ermöglicht. An zahlreichen Erweiterungen wird bereits gearbeitet, u.a. ist eine Mobile App in Planung, die User auf politische Veranstaltungen und Aktionsmöglich-keiten in der Nähe hinweist.

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