Öffentliche Verwaltung: Analytics bringt Mehrwert

Uni-Studie zeigt: Potenzial bekannt, konsequente Nutzung noch ausbaubar

Wien (OTS) - Entscheider in der öffentlichen Verwaltung schätzen das Potenzial IT-basierter Analytics zur Optimierung der eigenen Leistungsfähigkeit als sehr hoch ein. Die konsequente Nutzung ist allerdings noch ausbaufähig. Das ist das Ergebnis der Studie "Wettbewerbsfaktor Analytics", die die Universität Potsdam in Kooperation mit SAS, einem der weltgrößten Softwarehersteller, unter Führungskräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt hat.

Demnach verfügen die befragten Entscheider aus dem öffentlichen Bereich bereits zu einem Teil über die relevanten Werkzeuge, setzen sie jedoch noch nicht konsequent zur strategischen Steuerung ein. Zwar ist jedem Dritten der befragten Entscheider aus der öffentlichen Verwaltung der Mehrwert der Nutzung von Analytics bekannt. Zugleich gibt aber jeder vierte an, die vorhandenen Werkzeuge nicht zu nutzen. In jeder zweiten Organisation stagniert die Weiterentwicklung des Einsatzes von Analytics.

So gaben die Befragten an, in ihre Entscheidungen nach wie vor noch Erfahrungswerte einfließen zu lassen, obwohl eine stärker faktenbasierte Steuerung längst möglich ist. Dabei befinden sich im öffentlichen Sektor, der als einer der Vorreiter für die Nutzung von Business Intelligence gilt, Instrumente der Analytics wie statistische Analysen, Vorhersagen/Explorationen und Prognosemodelle bereits im Einsatz. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht vor allem äußere Einflüsse - das sind regulatorische Rahmenbedingungen wie die Gesetzgebung - als Treiber für die Einführung und konsequente Nutzung von Analytics in ihrer Organisation.

90 Prozent der Befragten geben an, dass die strategische Nutzung von Geschäftsdaten für den Erfolg der eigenen Organisation Relevanz besitzt. Im öffentlichen Sektor sind die Daten für Analysezwecke laut Befragung zwar bei jedem Dritten vorhanden, jedoch fehlt die übergreifende Darstellung und damit der Überblick. Hinzu kommt, dass es standardisierte und strukturierte Vorgehensweisen bei der Auswertung von Informationen nur in jeder zweiten Organisation gibt.

Die Optimierung von Geschäftsprozessen ist für beinahe jeden zweiten Befragten eine Motivation für die Anwendung von Analytics. Diese bezieht sich im öffentlichen Bereich vor allem auf effiziente und schnelle Erbringung von Bürger-Services.

"Business Intelligence hat den öffentlichen Sektor bereits seit längerer Zeit positiv verändert. Analytics ist der nächste wichtige Schritt in der Evolution. Dafür ist die konsequente Nutzung der bereits vorhandenen Technologie erforderlich, um schnell Optimierungen auf allen Ebenen herbeiführen zu können. Die Studie zeigt, dass hier ein großes Bewusstsein vorhanden ist, dass es aber auch noch Nachholbedarf gibt", erläutert Dietmar Kotras, Country Manager bei SAS Austria.

Auf Basis der Studie hat SAS eine Checklist entwickelt. Diese ermöglicht es, den Reifegrad der eigenen Organisation in Hinblick auf den Einsatz von Analytics zu ermitteln. Die Checklist kann hier angefordert werden: http://www.wettbewerbsfaktor-analytics.de/

Rückfragen & Kontakt:

SAS Austria
Brigitte Naylor-Aumayer
Tel: +431 25242-522
EMail: Brigitte.naylor-aumayer@aut.sas.com
www.sas.at

APA-OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.IT-PRESS.AT | SAS0002