Das World Entrepreneurship Forum gibt die Preisträger von 2012 bekannt

Lyon, Frankreich (OTS/PRNewswire) - Sie stammen aus vier Kontinenten und stehen mit ihren Erfolgsgeschichten stellverstretend für den wahren Sinn des Unternehmertums: Die Preisträger der "Entrepreneurs for the World 2012"-Awards wurden gestern bei der alljährlichen prestigeträchtigen Galaveranstaltung des World Entrepreneurship Forum bekanntgegeben.

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http://www.multivu.com/mnr/56636-world-entrepreneurship-forum

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20121026/570754 )

Als eines der wichtigsten Organe seiner Art zielt das World Entrepreneurship Forum darauf ab, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, die soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftswachstum in sich vereint. Dieses Jahr lockte die Veranstaltung 200 Teilnehmer aus 59 Ländern an - Unternehmer aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales sowie politische Entscheidungsträger, Fachleute und Wissenschaftler.

In Anerkennung ihrer Leistungen in ihren jeweiligen Fachgebieten vergab das Forum Auszeichnungen in den folgenden Kategorien:

- Unternehmer - Mo Ibrahim: Anglo-Sudanese

Mo Ibrahim, Gründer des afrikanischen Telekommunikationsriesen Celtel, hat sich nun zum Ziel gesetzt, das tägliche Leben von über 700 Millionen Afrikanern zu verbessern, indem er überall auf dem Kontinent bewährte Praktiken in puncto politische Führerschaft und Leitung fördert. Sein erster Schritt bestand in der Gründung der Mo Ibrahim Foundation. Diese erstellt einen Index zur Qualität der Regierungsführung in sämtlichen 53 afrikanischen Staaten und zeichnet demokratisch gewählte ehemalige Regierungschefs aus, die ihren Wählern Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Bildung, Rechte, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Entwicklung gebracht haben.

- Sozialer Unternehmer - Tony Meloto: Phillipine

Meloto ist der Gründer von Gawad Kalinga, einem Musterbeispiel dafür, wie man es Freiwilligen ermöglicht, integrierte, holistische und (vermutlich am wichtigsten) nachhaltige Gemeinden in den Elendsvierteln der Entwicklungsländer aufzubauen. Während sich Gawad Kalinga ursprünglich auf die Philippinen konzentrierte, arbeitet die Organisation heute mit über 2.000 Gemeinden in ihrem Ursprungsland sowie in Indonesien, Kambodscha und Papua Neuguinea zusammen und hat Interesse aus so weit entfernten Gegenden wie Lateinamerika und Südafrika auf sich gezogen. In der Annahme, dass Armut ebenso viel mit dem Verlust der Menschenwürde zu tun hat wie mit Ressourcenknappheit versucht sie, die Kluft zwischen Arm und Reich sowie zwischen Regierung und Privatwirtschaft zu überbrücken.

- Unternehmerin - Aude de Thuin: Französin

Die gelernte Psychologin rief das Women's Forum for the Economy and Society ins Leben. Dieses alljährliche Frauenforum empfängt inzwischen über 1.200 Delegierte und ist dazu angelegt, die Repräsentanz von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen zu fördern und für eine grössere Geschlechterparität in Machtpositionen einzutreten. Das Women's Forum wurde von der Financial Times als eines der weltweit einflussreichsten seiner Art gewürdigt. Nachdem Frau de Thuin den internationalen Ruf des Women's Forum ausgebaut hatte, zog sie sich 2011 davon zurück und gründete "Osons la France", das die Gesellschaft dazu ermutigen soll, den derzeitigen düsteren Wirtschaftsaussichten zu trotzen und es "zu wagen, an Frankreich zu glauben".

- Politische Entscheidungsträgerin - Irina Bokova: Bulgarin

Bokova ist die erste Frau, die den Posten der UNESCO-Generaldirektorin innehat. Ihr Beitrag als ehemalige bulgarische Aussenministerin zur Entwicklung ihres Landes wurde von der New York Times gewürdigt, welche ihr eine aktive Rolle an Bulgariens Wandel zu einem Mitglied der Europäischen Union bescheinigte. Bei der UNESCO ist sie massgeblich daran beteiligt, die Bildung auszubauen, um ein Weltbürgertum zu entwickeln.

- Jungunternehmerin - Melissa Kushner: Amerikanerin

Kushner ist Gründerin von goods for good, einer Organisation, die örtlichen Gemeinden in Afrika bei der Versorgung von über 67.000 Waisenkindern unterstützt, indem sie ihnen überschüssige Güter aus den Industrieländern zukommen lässt: bislang über 100 Tonnen Kinderkleidung, Schulmittel, Spielzeug und andere Waren. Goods for good hilft ausserdem beim Aufbau von Geschäften mit Gemeindezentren, die gefährdeten Kindern eine echte Aussicht auf ein erfolgreiches, selbständiges Leben bieten.

Über das World Entrepreneurship Forum

Das World Entrepreneurship Forum wurde ins Leben gerufen von der EMLYON Business School (http://www.em-lyon.com), KPMG France (http://www.kpmg.fr), den singapurischen Institutionen Action Community for Entrepreneurship (http://www.ace.sg) und Nanyang Technological University (http://www.ntu.edu.sg), Grand Lyon (http://www.onlylyon.org), der Industrie- und Handelskammer von Lyon ( http://www.lyon.cci.fr) sowie der chinesischen Universität Zhejiang ( http://www.zju.edu.cn). Es ist weltweit die erste Denkfabrik, die Unternehmern gewidmet ist, den Schöpfern von Wohlstand und sozialer Gerechtigkeit.

Seit 2008 sind 350 Mitglieder aus 76 Ländern zusammengekommen, um unternehmerische Lösungen für die grossen Herausforderungen unserer Zeit zu finden und anzubieten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.world-entrepreneurship-forum.com

Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20121026/570754

Video:
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+33(0)6-86-433-185, Valérie Jobard jobard@em-lyon.com
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