Internationale Konferenz "Artery 12" startet in Wien

Gefäßsteifigkeit ist Ursache von erhöhtem Blutdruck - und nicht Wirkung

Wien (OTS) - Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und daraus resultierende Herzinfarkte, Schlaganfälle etc. stehen noch immer als Todesursache ganz oben auf der Liste. Seit Jahren wird daher an den Ursachen, technischen Mitteln zur Früherkennung und entsprechenden Gegenmaßnamen geforscht. Weltweit sind weit über 1 Mrd. Menschen von Hypertonie und ihren Folgen betroffen.

Über 350 ForscherInnen und medizinisch-technische EntwicklerInnen aus der ganzen Welt kommen in den nächsten drei Tagen nach Wien um sich zu einem Informationsaustausch zum Thema "Arterien" sowie ihrer Wechselwirkung mit den verschiedenen menschlichen Organen zu treffen. "Artery 12" ist eine internationale Konferenz, die bereits zum 12. Mal stattfindet und heuer erstmalig durch das AIT Austrian Institute of Technology im Tech Gate Vienna veranstaltet wird.

In diesem Jahr liegt das Hauptgewicht der Themen auf dem Bereich des Zusammenspiels zwischen Herzarbeit und arteriellen Eigenschaften sowie der Gefäßsteifigkeit und dem Bluthochdruck.

Hypertonie als Folge von arterieller Gefäßsteifigkeit

Die Gefäßsteifigkeit wurde in der Medizinischen Wissenschaft bis vor kurzem noch als Resultat eines erhöhten Blutdruckes vermutet. Dies konnte durch aktuelle Ergebnisse im Rahmen der FRAMINGHAM HEART STUDY widerlegt werden. Dabei wurde festgestellt, dass erst die geringere Flexibilität der Gefäße zu einem höheren Blutdruck führt -also nicht Wirkung sondern Ursache ist. Dr. Gary F. Mitchell, einer der Autoren der Studie, ist ebenfalls Gast der Konferenz in Wien und wird einen Kurzvortrag halten.

Um künftig rechtzeitig - noch bevor es zu einem Anstieg des Bluthochdruckes kommt - Tendenzen einer Reduktion der Gefäßflexibilität erkennen zu können, erlangen Geräte, mit denen man möglichst einfach Messungen der Elastizität der Gefäße durchführen kann, an immer größerer Bedeutung. Das AIT Department Health & Environment zählt bei der Entwicklung dieser Messgeräte zu den weltweit führenden Instituten.

Über das AIT Austrian Institute of Technology

Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungs-einrichtung und ist unter den europäischen Forschungseinrichtungen der Spezialist für die zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft. Als Ingenious Partner der Wirtschaft und öffentlicher Einrichtungen erforscht und entwickelt das AIT schon heute die Technologien, Methoden und Tools von morgen für die Innovationen von übermorgen.

Durch die Forschung und technologischen Entwicklungen des AIT werden grundlegende Innovationen für die nächste Generation von Infrastrukturtechnologien in den Bereichen Energy, Mobility, Health & Environment sowie Safety & Security verwirklicht. Ergänzt werden diese wissenschaftlichen Forschungsgebiete um die Kompetenz im Bereich Foresight & Policy Development.

Das AIT nimmt als Forschungsinstitut eine Brückenfunktion zwischen Universitäten und Industrie ein und unterstützt StudentInnen durch die laufende Vergabe von Diplomarbeiten bzw. Dissertationen und fördert Nachwuchsforscherinnen durch spezielle Programme.

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