Gemeinsam statt Einsam - Österreichische ICT-Jugend etabliert Wir-Kultur

Salzburg (OTS) - Eine Verschiebung von der Ich- zur Wir-Kultur? Das Internet macht's möglich und österreichische ICT-Pioniere zeigen wie's geht. Von Car Sharing über Couch Surfing zu Mind Mingling -"Collaborative Revolution" heißt der Trend. Für ihr nachhaltiges Engagement in der Unterstützung der UN Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) bekommen zwei österreichische ICT-Revolutionäre den European Youth Award 2012 in Graz verliehen.

Tauschen statt kaufen, leihen statt besitzen - ein Trend aus dem mittlerweile zahlreiche Netzwerke entstanden sind. Sei es die eigene Couch, Wohnung oder das eigene Auto, übers Internet lässt sich vieles teilen, besonders auch Wissen. Mit dem Konzept "Wissen teilen -Begegnungen suchen" kreierten vier Studenten aus Salzburg die Collaborative Consumption Plattform "Wissen - Teilen - Können" (http://www.wissenteilen.com). Ein Ort an dem Wissen und Erfahrung auf Wissenshunger und Neugier treffen. Auf der Nutzer eigene Talente teilen, von anderen Benutzern lernen und neue Erfahrungen machen können. Ihr Ziel: Bestehende Gemeinschaften fördern und neue entstehen lassen. Matthias Jungwirth und sein Team von "Wissen -Teilen - Können" erhalten am 24. November in Graz den European Youth Award 2012 in der Kategorie "Create your Culture!".

Zweites MDGs-Projekt, das Österreich in Graz vertreten wird, ist "Findia - Find more about India" - http://www.findiaproject.org (EYA 2012 Kategorie: Pursue Truth!). Ein Charity-, Art- und Journalismus-Projekt von jungen sozial engagierten Menschen, die mittels Multimedia Informationen über Indien aus erster Hand veröffentlichen und gleichzeitig mit Kunstprojekten Kindern aus Indien helfen. Ob Fragen zu Minderheiten in Indien, Menschenrechte oder Menschenhandel, von Mikrokrediten 2.0 über Frauenbilder bis zur Jugendkultur - "Findia" informiert. Der Schwerpunkt liegt auf der aufklärenden Arbeit.

Der European Youth Award wird an junge Menschen verliehen, die mit Internet und mobilen Inhalten zur Erreichung der MDGs beitragen. Die Gewinner erstellen Webseiten und Handy-Apps, um über Krankheiten, Hunger und Armut aufzuklären oder nutzen Blogs, die die Gleichberechtigung von Frauen fördern. 2012 wurden über 1200 Projekte aus 122 UNO Mitgliedsländern für die diesjährigen Youth Awards eingereicht, aus denen die internationale EYA Expertenjury die 12 besten europäischen Bewerbungen ausgewählt hat. Länder mit zwei ausgezeichneten Projekten sind Mazedonien, Italien, Deutschland und Österreich. Aus Ungarn, Niederlande, Frankreich und Belgien kommt jeweils ein Gewinner-Team.

Mehr Informationen zu EYA und den Gewinnern auf:
www.eu-youthaward.org

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Katharina Lauterbach
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