Allianz für Rundfunkqualität für Kulturvielfalt: Digitale Dividende II kein Thema

Wien (OTS) - "Wir weisen die heutige Forderung des FMK-Präsidenten Hannes Ametsreiter nach einer baldigen Vergabe der Digitalen Dividende II scharf zurück", sagt der Vorsitzende der Allianz für Rundfunkqualität und Kulturvielfalt, Michael Wagenhofer.

Erst 2010 hat die Bundesregierung im Rahmen der Vorbereitung zur Versteigerung der Digitalen Dividende I öffentlich zugesagt, dass eine weitere Nutzung des Frequenzbereiches unter 800 MHz durch den Mobilfunk nicht in Frage kommt.

Wagenhofer erinnert weiters daran, dass auch bei der vor kurzem abgehaltenen World Radiocommunication Conference 2012 (WRC-12) beschlossen wurde, eine allfällige Diskussion über Weichenstellungen zur Nutzung des Spektrums von 694 - 790 MHz nicht vor 2015 zu starten.

"Ich empfehle der Mobilfunk-Industrie dringend die bestehenden sowie die vor der Versteigerung stehenden Frequenzkapazitäten der Digitalen Dividende I effizient zu nutzen anstatt andauernd die Zuteilung neuer Frequenzbereiche zu fordern. Für uns als Rundfunkbranche, aber auch für die Kabelnetzbetreiber oder die Veranstalter, die mit drahtlosen Funkmikrofonen arbeiten, ist die Schmerzgrenze durch den Wegfall der Digitalen Dividende I erreicht", schließt Michael Wagenhofer.

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Michael Wagenhofer
Geschäftsführer ORS
Vorsitzender der Allianz für Rundfunkqualität
und Kulturvielfalt
Tel.: +43 | 1 | 870 40 - 12680
Mobil: + 43 | 0664 | 81 78 181

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