Bandbreite des Japan-USA-Backbone von NTT Com erreicht 600 Gbit/s

Tokio (OTS) - NTT Communications Corporation (NTT Com) gab am 19.Dezember bekannt, dass es die Datenübertragungskapazität seines Global IP Networks zwischen Japan und den USA auf branchenführende 600 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) erhöht hat. Die neue Kapazität entspricht rund 35.000 Kanälen digitalen terrestrischen Fernsehens oder dem Inhalt einer Tageszeitung im Lauf von über 500 Jahren und stärkt die Führungsposition des Unternehmens bei der transpazifischen IP-Konnektivität für Tier-1-Anbieter.

An die globalen IP-Backbones von NTT Com sind Festnetz- und Mobilfunkanbieter, Internet-Service-Providers (ISPs), Betreiber von Rechenzentren und Inhaltsanbieter angeschlossen. Sie erlauben es den Kunden, ihren wachsenden Bedarf an Internetkapazität zwischen Japan und den USA zu decken. Zwar wurde ein Teil des Kabels aufgrund des Erdbebens im März 2011 beschädigt, doch der Schade wurde rasch und mit minimaler Unterbrechung behoben. Möglich war dies dank der vollständig redundanten Kabelstruktur und des gemeinsamen Einsatzes bei der Zusammenarbeit mit zahlreichen Carriern und Kabelunternehmen. Das Netzwerk, das sowohl IPv4 als auch IPv6 im Dual-Stack-Verfahren einsetzt, ist eines der Kern-IPv6-Netzwerke von NTT Com.

Die Nachfrage nach Hochleistungs Bandbreite ist in den vergangenen Jahren zunehmend gestiegen, was sich in der Vergrösserung der Bandbreite des Japan-USA-Netzwerks von NTT Com um das siebenfache zwischen 2005 und 2010 wiederspiegelt. Der neueste Sprung - von 500 Gbit/s auf 600 Gbit/s in nur vier Monaten - soll die sogar noch umfangreichere Nachfrage in heutigen Cloud-computing- und Micro-blogging-Umgebungen sowie in sozialen Netzwerken und Umgebungen mit intensivem Onlinemedieneinsatz decken.

Informationen zum Global IP Network von NTT Com

NTT Com lancierte den Vorläufer seines aktuellen Global IP Network Services 1997 mit einer Kapazität von 45 Mbit/s. Als das Unternehmen im Jahr 2000 Verio und seinen Tier-1-IP-Backbone kaufte, erhöhte es die Bandbreite zwischen den USA und Japan drastisch auf 1 Gbit/s. NTT Com wurde der erste Netzwerkanbieter, der 2005 begann, die Schwankungen der Netzwerklatenz mit einem Jitter-Leistungsvertrag zu messen (SLA). Einen klaren Beweis für die Zuverlässigkeit des Global IP Networks von NTT Com gab es im Dezember 2006, als der Netzverkehr nach einem desaströsen Seebeben vor Taiwan mit minimaler Verzögerung umgeleitet wurde. Im Jahr 2008 führte das Unternehmen ein System zur Analyse des Netzwerkverkehrs ein, das den Netzwerkverkehr überwacht und eventuelle Anomalien erkennt und an die Betreiber der IP-Netze meldet.

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