AIT Poster Award 2011: GewinnerInnen stehen fest

Wien (OTS) - Bereits zum zweiten Mal stehen die Arbeiten der DissertantInnen und DiplomantInnen des Forschungsinstituts auf dem Prüfstand der Jury bestehend aus AIT, tecnet equity und accent. Ziel des Poster Awards 2011 ist es, die Ergebnisse von Forschungsarbeiten mit einem Schwerpunkt auf der Erläuterung von wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeiten darzustellen.

"Ziel des Poster Awards 2011 war es, die Ergebnisse von Forschungsarbeiten mit einem Schwerpunkt auf der Erläuterung von wirtschaftlichen Verwertungsmöglichkeiten darzustellen. Bei den Präsentationen der Poster wurde deutlich, dass es die BewerberInnen sehr gut verstanden haben konkrete Umsetzungsperspektiven abzubilden!", freut sich Prof. Dr. Wolfgang Knoll, Managing Director des AIT. Die hohe Kunst der Poster-Erstellung im Wissenschaftsbereich wurde heute von den Innovationspartnern AIT, tecnet equity und accent im Rahmen des AIT Poster Award 2011 gewürdigt.

Die Award-Kriterien

Die Kriterien nach denen die eingereichten Poster von der Jury beurteilt wurden, waren klar vordefiniert und nur die besten Präsentationen hatten die Chance ins Finale zu kommen. Die wichtigsten Voraussetzungen dafür waren:

  • Innovationsgrad der Forschung
  • Relevanz der Thematik im jeweiligen Forschungsfeld
  • Beitrag des Projektes zu einer Research Area
  • Anbindung des wissenschaftlichen Themas an Kooperationsprojekte
  • Kreativität der Anwendungsfelder
  • USP und Kundennutzen der Lösung

Jury von der Qualität der eingereichten Projekte beeindruckt
Die Jury des zweiten AIT Poster Awards 2011 bestand wie bereits im vergangenen Jahr aus der Geschäftsleitung des AIT und jeweils zwei VertreterInnen von tecnet equity und accent Gründerservice GmbH. Durchgängig hohe Qualität der eingereichten Poster machte die Auswahl der GewinnerInnen nicht einfach.

"Die Qualität der eingereichten Poster war weit über unseren Erwartungen und die gesamte Jury war von den Präsentationen äußerst angetan. Die Auswahl des Siegers bzw. der besten drei Arbeiten war deshalb auch ein langwieriger Prozess. Schlussendlich konnte sich die Jury aber doch auf drei Arbeiten einigen, die sich von den anderen Präsentationen hervorgehoben haben - vor allem im Bereich der Darstellung der Vermarktungsmöglichkeiten!", so DI Dr. Doris Agneter, Geschäftsführerin der tecnet capital Technologiemanagement GmbH.

"Als Förder- und Beratungseinrichtung für technologieorientierte und wissensintensive Start-ups ist es uns ein großes Anliegen, gerade Menschen mit universitärem oder wissenschaftlichem Hintergrund bei der Darstellung ihrer wissenschaftlichen Expertisen am wirtschaftlichen Markt zu unterstützen. Mit dem AIT Poster Award haben wir ein Instrument geschaffen, mit dem das Bewusstsein für die erforderlichen Schritte geschärft wird.", Mag. Michael Moll, Geschäftsführer der accent Gründerservice GmbH.

Die Gewinner

Platz 1 Martin Humenberger

- Martin Humenberger, Real-time Stereo Vision for Reliable and Accurate 3D Measurement

Mit der Möglichkeit 3-dimensionale, visuelle Informationen zu erhalten, eröffnen sich viele Anwendungsmöglichkeiten z.B. bei Fahrerassistenzsystemen, Robotik, bei medizinischen Applikationen oder Industrieautomatisationen. Skalierbarkeit, Schnelligkeit und hohe Datenqualität sind dabei der USP, der bereits in konkrete Lösungen Eingang gefunden hat. Echtzeitfähige 3D-Systeme stellen einen Schlüssel für neue Sensing Systeme dar. Schnelligkeit. Humenberger hat sämtliche geforderten Aspekte der Arbeit, insbesondere die wissenschaftliche Relevanz in der Präsentation klar dargestellt. Vor allem die Darstellung der unterschiedlichen Verwertungsmöglichkeiten und deren Zeithorizonte für eine Umsetzung ließen auf ein umfassendes Verständnis des Anwendungspotentials schließen.

Platz 2 Elise Brunet

- Elise Brunet, 3 D SiP, Integrated Nonosensors for Smart Gas Sensing Applications

Nanotechnologie-basierte Sensorik schafft zahlreiche Anwendungsgebiete in Industrie, Medizin, aber auch bei der individuellen Sicherheit. Der Markt für Gassensoren zeigt stark wachsende Tendenzen, erfordert allerdings für die Nutzung in Massenapplikationen kostengünstige Sensorkonzepte und entsprechende industrielle Fertigungsprozesse. Mit der vorgestellten Arbeit wird das Ziel verfolgt, den ersten vollintegrierten Gassensor basierend auf CMOS Technologie zu entwickeln, und damit der Technologie neue Anwendungsfelder in massentauglichen low-cost Bereichen zu eröffnen. Elise Brunet stellte sehr anschaulich die möglichen Anwendungsfelder und deren Potentiale dar und beschrieb in einer Roadmap nicht nur die unmittelbaren Entwicklungsschritte sondern bereits die weiterführenden Entwicklungen der nächsten Generation.

Platz 3 Xenia Descovich

- Xenia Descovich, Numerical Simulation of Arterial Blood Flow in Stents

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind in Europa die Todesursache Nummer 1. Trotz frühzeitiger Erkennung und Behandlung (Stents) kommt es bei 25 % der PatientInnen zu neuerlichen Erkrankungen. Ein besseres Verständnis des Blutflusses im Bereich der eingesetzten Stents soll helfen diese Rückfallquote zu reduzieren. Mathematische Modelle und Simulationstools bieten dazu die Möglichkeit das Stent-Design zu verbessern und entsprechend der Gefäßeigenschaften zu optimieren. Untersuchungen und Entwicklungen können so effizienter und kostengünstiger durchgeführt und aufwändige in-vitro Studien reduziert werden. Xenia Descovich stellte sehr ausführlich die Möglichkeiten für eine Verwertung des Simulationstools und den entsprechenden Kundennutzen dar. Unterschiedliche Optionen, aber auch deren Umsetzungshorizonte wurden vorgestellt und diskutiert und zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit der Realisierung der Forschungsarbeiten.

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