Präsidentenwechsel beim Zentrum für sichere Informationstechnologie - Austria (A-SIT)

Förderung der IT-Sicherheit mit neuen Tools

Wien (OTS) - Finanzministerium, Nationalbank und die TU-Graz sind als Institutionen Mitglieder des Vereins A-SIT, der sich die Beratung öffentlicher Einrichtungen im Bereich IT-Sicherheit zur Aufgabe gestellt hat und als österreichische Bestätigungsstelle nach dem Signaturgesetz auch mit der Konzeption der "Bürgerkarte" eine zentrale Rolle im E-Government spielt.

Der Vertreter des Finanzministeriums, Sekt.Chef i.R. Dr. Arthur Winter, hat aufgrund seiner Pensionierung in der Generalversammlung am 30.5. nach 12 Jahren seine Funktion als Präsident zurückgelegt. Zum neuen A-SIT Präsidenten wurde einstimmig sein Nachfolger im Finanzministerium, Sekt.Chef Dr. Gerhard Popp, gewählt.

"Kontinuität ist in der IT-Sicherheit, die ein hohes Maß an Vertrauen erfordert, ein wichtiger Faktor. Mit zunehmendem Einsatz und immer stärkerer Verbreitung in Verwaltung aber auch in der Wirtschaft werden IT-Sicherheitsstrukturen zu kritischen Infrastrukturen, von denen das Funktionieren des gesamten Betriebes in hohem Maße abhängig ist." So Sekt.Chef Popp.

Sicherheit erfordert Vernetzung und Wissen

Der neue IT-Sicherheitsatlas der als Cloud Service von A-SIT unter
https://asit-atlas.appspot.com/Suche.jsp in der gleichen
Generalversammlung vorgestellt wurde, soll zu dieser Vernetzung der Information beitragen.
Jede Organisation, die in der IT-Sicherheit tätig ist, kann sich selbst eintragen. Missbrauch wird dadurch verhindert, dass der Eintrag eine Identifikation mit der "Handy-Signatur" erfordert. Die Eintragung erfolgt damit identifiziert mit der Bürgerkarte und auf Verantwortung des/der Eintragenden. Eintragungen können in diesem System jederzeit wieder gelöscht bzw. erneuert werden.

Ebenfalls anlässlich der Generalversammlung wurde MAIL-IDENT (https://mail-ident.appspot.com) als Pilot einer gesicherten Kommunikationsplattform vorgestellt. A-SIT zeigt damit, dass der Schutz der Privatsphäre bzw. von Firmeninformationen auch in der Computer Cloud möglich ist. Durch einfache Angabe von Namen und (optional) Vornamen wird sichergestellt, dass nur die gewünschte Person nach Vorlage des "elektronischen Identitätsnachweises" in Form der Handy-Signatur die Information abrufen kann. Und wenn man ganz sicher gehen muss, kann der Absender auch die Übereinstimmung des Geburtsdatums fordern. Nach 14 Tagen Bereitstellung werden die Daten automatisch gelöscht.

"Cloud Computing fordert die IT-Sicherheit heraus - mit MAIL-IDENT zeigen wir, dass dies auch zum Nutzen für den Anwender sein kann. Bei der Arbeit an einem fremden Gerät, im beruflichen und familiären Umfeld, wird der Schutz der Daten und der Privatsphäre sichergestellt" - so Prof. Dr. Reinhard Posch, wissenschaftlicher Gesamtleiter von A-SIT und Chief Information Officer des Bundes.

Wie beim Konzept der Bürgerkarte zeigt A-SIT damit mögliche Wege der IT-Sicherheit auf.

Kontakt:
Prof. Dr. Reinhard Posch
E-Mail: reinhard.posch@a-sit.at

Rückfragen & Kontakt:

A-SIT Zentrum für sichere Informationstechnologie - Austria
Tel.: 01 503 19 63-30
helga.spacek-stangl@a-sit.at
www.a-sit.at

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