Neue Datenschutz-Regeln für RFID-Anwendungen: Datenschutz-Folgenabschätzung vor Inbetriebnahme

RFID Privacy Impact Assessment im Beisein von EU-Kommissarin Kroes feierlich unterzeichnet.

Wien/Brüssel (OTS) - Im Beisein der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes, wurde heute, am 06.04.2011, ein einheitlicher Rahmen zur Abschätzung von Datenschutz-Risiken von RFID-Anwendungen feierlich unterzeichnet. Die Ergebnisse dieser Abschätzungen sollen vor Inbetriebnahme der jeweiligen Datenschutzaufsichtsbehörde vorgelegt werden. Die Datenschutzexperten der mksult GmbH bieten als erste europäische Anbieter Analysen nach diesem Standard an.

Am 12.05.2009 hat die EU-Kommission eine Empfehlung zur Umsetzung der Datenschutz-Prinzipien in RFID-gestützten Anwendungen verabschiedet, in der sie unter anderem die Entwicklung eines einheitlichen Rahmens zur RFID Datenschutz-Folgenabschätzung fordert. Weiters sieht die EU-Kommission vor, dass Betreiber von RFID-Anwendungen (z.B. Supermärkte, Textil-Einzelhändler, Logistikunternehmen, ...) die Ergebnisse dieser Folgenabschätzung zumindest sechs Wochen vor Inbetriebnahme der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde vorlegen.

Der von der RFID-Industrie entwickelte Rahmen, das sogenannte RFID Privacy Impact Assessment Framework (RFID PIA Framework), wurde heute in den Räumlichkeiten der Europäischen Kommission im Beisein von Vizepräsidentin Kroes von Vertretern der europäischen RFID-Industrie, dem Vorsitzenden der Art. 29 Arbeitsgruppe, Jakob Kohnstamm, sowie dem Exekutivdirektor der Europäischen Netzwerk- und Informationssicherheitsagentur ENISA, Udo Helmbrecht, feierlich unterzeichnet und steht somit für den Praxiseinsatz bereit.

Als erster europäischer Anbieter für betrieblichen Datenschutz bietet mksult die Überprüfung von RFID-Anwendungen entsprechend dem PIA Framework an (http://www.mksult.at/rfid-datenschutz). "In Übereinstimmung mit den Prinzipien des eingebauten Datenschutzes -Privacy by Design - setzt das PIA Framework bereits in der Planungsphase der RFID-Anwendung an," erklärt mksult-Geschäftsführer Mag. Andreas Krisch. "Neben aktivem Risikomanagement und verbesserter Rechtssicherheit kann somit gegenüber einer Datenschutzüberprüfung nach Abschluss der Implementierungsarbeiten auch eine deutliche Reduktion der Aufwände erreicht werden."

Das RFID PIA Framework bedient sich bewährter Methoden aus den Bereichen Risiko- und Qualitätsmanagement und wendet diese auf die Anforderungen des Europäischen Datenschutz-Rechtsrahmens an. "Aktiver Datenschutz nach internationalen Standards fördert das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern und trägt wesentlich zu einer verbesserten Wettbewerbsposition und damit verbundenen Ertragssteigerungen bei", meint Krisch.

RFID steht für Radio Frequency Identification. Hierbei handelt es sich um sehr kleine Funkchips, die z.B. in der Handelslogistik und im Einzelhandel an Produkten angebracht werden, um Objekte eindeutig zu identifizieren. Aufgrund der möglichen Gefährdung der Privatsphäre ist diese Technologie unter Daten- und Verbraucherschützern umstritten.

Über mksult GmbH

Wir verbinden Datenschutz und Technik zum Wettbewerbsvorteil unserer Kunden.

mksult GmbH ist ein spezialisierter Anbieter für betrieblichen Datenschutz mit Sitz in Wien. Unsere langjährige Erfahrung aus den Bereichen Datenschutz, Projektmanagement und Softwareentwicklung kombinieren wir zu hochwertigen Datenschutzkonzepten für die IT-Produkte und Unternehmensabläufe unserer Kunden.
Eingebauter Datenschutz für Smart Grids, RFID und das Internet der Dinge sind neben klassischer Datenschutzberatung die Kernbereiche unserer Tätigkeit. Als Experten für das europäische Datenschutz-Gütesiegel EuroPriSe überprüfen wir IT-Produkte und -Services auf Datenschutz-Konformität.

Rückfragen & Kontakt:

mksult GmbH
Mag. Andreas Krisch
Tel.: +43 (0)1 480 50 25
Mail: office@mksult.at
Web: http://www.mksult.at/

APA-OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.IT-PRESS.AT | NEF0007