Auftragsvergabe der Öffentlichen Hand / Elektronische Ausschreibungen: Internationaler Workshop in Wien

Wien (OTS) - Das internationale Interesse ist groß, Anmeldungen kommen sogar aus Indien: Am 24. März 2011 findet zum 3. Mal ein von auftrag.at konzipierter und geleiteter internationaler ExpertInnen-Workshop zum Thema eProcurement (elektronische Abwicklung öffentlicher Vergaben) in der EU statt. Der Workshop im Tech Gate in Wien wird sich aktuellen technischen, organisatorischen und rechtlichen Fragen bei der Einrichtung von elektronischen Ausschreibungs-Plattformen widmen. Denn egal ob ein großer Bahnhof gebaut wird oder eine Schule gereinigt werden muss, eTendering macht den gesamten Markt für Aufträge der öffentlichen Hand online zugänglich.

eProcurement, also die elektronische Abwicklung von öffentlichen Ausschreibungen, ist ein wichtiges Instrument, nicht nur um Auftraggeber wie Behörden, Dienststellen und andere staatliche Einrichtungen mit potenziellen Auftragnehmern (Unternehmen) zusammenzubringen und um die Transparenz bei großen öffentlichen Aufträgen sicherzustellen sondern auch die Effizienz von öffentlichen Beschaffungsvorgängen zu erhöhen.

Am 24. März 2011 findet im Tech Gate Vienna zum 3. Mal ein internationaler ExpertInnen-Workshop zum Thema eProcurement statt, der von auftrag.at organisiert wird. Die TeilnehmerInnen werden alle technischen, organisatorischen und rechtlichen Fragen diskutieren, die sich aus der Einrichtung und Nutzung von eProcurement ergeben können und best practice-Beispiele vorstellen. Das leitende Thema dieses 3. Workshops ist die Frage, ob in nächster Zukunft tatsächlich - wie von der EU gefordert - 2010 schon mindestens 50 % aller öffentlichen Aufträge in der EU elektronisch abgewickelt werden können.

Einige wenige Länder, darunter Österreich, verfügen bereits über geeignete Plattformen, die eine vollständig elektronische Ausschreibung und Abgabe von Angeboten ermöglichen.
Der inhaltliche Schwerpunkt innerhalb dieses Meetings wird auf die elektronische Identifizierung und Signatur gesetzt, da diese wichtige Faktoren für die Akzeptanz von elektronischen Angeboten sind.

Wie schon bei den beiden sehr erfolgreichen ersten Workshops in den Jahren 2009 und 2010 ist auch diesmal das internationale Interesse groß - und nicht nur innerhalb der EU: Die TeilnehmerInnen kommen aus 20 Nationen, darunter Indien und Albanien.
Das von der Europäischen Kommission initiierte Large Scale Project PEPPOL, das versucht Standards für eProcurement - Lösungen zu erstellen, wird ebenfalls präsentiert.

Innerhalb der EU hat sich das zur Wiener Zeitung GmbH gehörige Dienstleistungsunternehmen auftrag.at, das beide eProcurement Workshops in Österreich organisiert, im Bereich der elektronischen Ausschreibung einen Namen gemacht. Unter www.auftrag.at können Unternehmen in Österreich bereits seit 2001 öffentliche Aufträge finden und sich bewerben.

Über auftrag.at

auftrag.at wurde 2001 gegründet und ist eine 100% Tochter der Wiener Zeitung. auftrag.at hat es sich zum Ziel gesetzt eine Publikations- und Kommunikationsplattform für öffentliche Auftraggeber und Bieter zur Verfügung zu stellen. Seit 2002 stehen www.lieferanzeiger.at für öffentliche Ausschreibung von Beschaffung für Auftraggeber und www.auftrag.at für die Suche nach Bekanntmachungen zur Verfügung.

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Mag. Elisabeth Grünmann
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