Erste gemeinsame Bemühungen von China und den USA im Kampf gegen Spam

Orlando, Florida (OTS/PRNewswire) - Karl Frederick Rauscher, der Chief Technology Officer des EastWest Institute, hielt auf der 21. Generalversammlung der Messaging Anti-Abuse Working Group am 23. Februar in Orlando im US-Bundesstaat Florida eine Rede und gewährte dabei erste Einblicke in einen von China und den Vereinigten Staaten gemeinsam verfassten Bericht zum Thema Cybersecurity, der im nächsten Monat publiziert werden soll. "Fighting Spam to Build Trust" (z. Dt.:
Kampf gegen Spam zum Aufbau von Vertrauen) wird das erste Zwischenergebnis der Gespräche unter Experten aus China und den Vereinigten Starten sein. Hierzu hatte man sich bei EWI, einer internationalen Ideenschmiede mit Sitz in New York, versammelt.

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"Das EastWest Institute betrachtet diesen Bericht als Bestandteil der umfassenden Bemühungen, das Vertrauensdefizit zwischen China und den Vereinigten Staaten speziell im Cybersecurity-Bereich zu überwinden", so Rauscher. Zum Ende des Besuchs des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Washington im vergangenen Monat wurden beide Länder in einer gemeinsamen Erklärung der Vereinigten Staaten und China dazu aufgefordert, das Problem Cybersecurity gemeinsam anzugehen.

Rauscher leitete das bilaterale Treffen gemeinsam mit Yonglin Zhou, dem Direktor des Komitees für Netzwerksicherheit der chinesischen Internetgesellschaft. In "Fighting Spam to Build Trust" werden freiwillige Best Practices zur Reduzierung von Spam vorgestellt, der laut MAAWG mittlerweile etwa 90 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs ausmacht.

Laut Rauscher hätten sich die Experten teilweise dazu entschlossen, das Spam-Problem jetzt gezielt in Angriff zu nehmen, da China innerhalb der vergangenen Jahre grosse Fortschritte bei der Reduzierung von Spam machen konnte - was angesichts der rasant wachsenden Anzahl der Internet-Nutzer in diesem Land ein bemerkenswerter Erfolg ist. Rauscher sagte auch, dass der Bericht für den privaten Sektor in beiden Ländern von wegweisender Bedeutung sein werde. Zu den Empfehlungen für den Kampf gegen Spam werden unter anderem zählen: Prozesse zur Ausarbeitung internationaler Protokolle zur Unterscheidung von legitimen Mitteilungen und Spam; ein Aufruf an Verbraucher zur Aufklärung über die mit Botnets verbundenen Risiken; sowie gezielte abschreckende Massnahmen gegen Spam wie beispielsweise ISPs in beiden Ländern zur Nutzung von Feedback Loops zu ermutigen.

"Das kooperative Bemühen wird mit diesem Bericht nicht abgeschlossen sein", so Zhou. "Vielmehr ist er ein wesentlicher Bestandteil des laufenden Austausches zwischen Experten aus China und den Vereinigten Staaten. Ziel ist dabei ein offener Dialog sowie die Förderung des gegenseitigen Verständnisses auf beiden Seiten."

Michael O'Reirdan, MAAWG-Vorsitzender und Distinguished Engineer bei Comcast, erklärte: "Dieser Dialog mit China ist ein Durchbruch zur richtigen Zeit - ein echter Schritt nach vorne. Der Zeitpunkt ist wirklich günstig und wir können dabei auf die langjährige Arbeit der MAAWG aufbauen." MAAWG kämpft gegen Spam und Online-Missbrauch und repräsentiert dabei insgesamt mehr als eine Milliarde Posteingänge.

John E. Mroz, Präsident und Gründer von EWI, fügte dem hinzu: "Die Vereinigten Staaten und China haben bei der Kooperation im Cybersecurity-Bereich erhebliche moralische und politische Dilemmas zu überwinden. Begegnen wir uns weiterhin als Feinde oder Rivalen oder rücken wir langsam näher zusammen, um eine gemeinsame Basis zu finden? Wir sind uns bewusst, dass für die Gewährleistung der wirtschaftlichen und persönlichen Sicherheit unserer Bürger ein kooperativer Quantensprung nötig ist, damit dem sich rasant verbreitenden Cyber-Misstrauen letztlich Einhalt geboten werden kann."

Die multilateralen Bemühungen im Kampf gegen Spam zählen auch zu den Programmpunkten, die im Rahmen von EWIs anstehendem zweiten weltweiten Cybersecurity-Gipfel (Second Worldwide Cybersecurity Summit) vom 1. bis 2. Juni in London thematisiert werden sollen.

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