Lohnkonflikt bei Telekom droht

Personalvertreter planen Betriebsversammlungen ab Mittwoch

Wien (OTS) - "Abschlüsse mit Reallohnverlust gibt es grundsätzlich nicht. Die bisherigen Angebote des Vorstandes, die Gehälter der Telekom-Mitarbeiter um weniger als ein Prozent zu erhöhen, sind inakzeptabel." Mit dieser klaren Ansage reagierte der geschäftsführende Vorsitzende der Telekom Austria-Personalvertretung, Werner Luksch, auf die bisher ergebnislosen Gehaltsverhandlungen im wichtigsten Telekommunikationsbetrieb Österreichs. Luksch ganz klar:
"Wenn es bei den Verhandlungen am Dienstag keine Einigung mit einem Abschluss spürbar über der Inflationsrate gibt, dann gibt es etwas anderes: Betriebsversammlungen in einigen Teilen des Unternehmens". Auf den Vorhalt, dass das den Kundenservice beeinträchtigt sagte Luksch: "Es tut mir leid, wenn unsere Kunden kleine Servicenachteile hinnehmen müssen, verantwortlich dafür ist allerdings ein Vorstand, dem die berechtigten Anliegen der tausenden Telekom-Mitarbeiter sowie der langfristige Erfolg des Unternehmens offenbar weniger wichtig sind als eine möglichst hohe Dividende für die Aktionäre".

Luksch betonte, dass die A1 Telekom Austria trotz maximalen Wettbewerb Marktführer in Österreich ist und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Fusion von Festnetz und Mobilfunk problemlos mit getragen haben, zum Vorteil des neuen, gemeinsamen Unternehmens. "Es ist unerträglich, dass der Vorstand diese Leistungen der Beschäftigten nicht honorieren will. Ohne zufriedene Mitarbeiter gibt es keinen Unternehmenserfolg, also auch kein Geld für die Eigentümer", unterstrich Luksch.

Auf die Frage, ob ein Streik im Raum stehe, antwortete Luksch:
"Wenn es einen geben sollte, dann ist dafür ein Vorstand verantwortlich, dem offenbar alles wichtiger ist, als zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und diesem Vorstand ins Stammbuch: Unzufriedene Mitarbeiter leisten weniger bzw. gehen, und zwar die Besten zuerst."

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