FMK: Social Media - Kompetenz am Handy

Neue Infoblätter des Handy-Kinder-Kodex für Lehrer, Eltern und Schüler

Wien (OTS) - In den kommenden Tagen erhalten rund 3.000 Schulen in ganz Österreich die neuen Handy-Kinder-Kodex Informationsblätter zu Social Media-Kompetenz. "Die Mobilfunkbranche nimmt ihre Verantwortung gegenüber jungen Nutzern wahr und geht aktuell auf das Thema Social Media ein, denn immer mehr junge Menschen greifen darauf via Handy zu," erläutert Maximilian Maier, Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation, die Hintergründe dieser Informationsmaßnahme. "Mit den neuen Infoblättern thematisieren wir potenzielle Risiken bei der Nutzung von Social Media auf und geben Tipps zum richtigen Umgang mit Smartphones. Diese multifunktionellen Handys bieten jungen Menschen die Möglichkeit, überall mit Freunden zu kommunizieren, zum Austausch von Informationen, Fotos und Videos sowie zu Onlinespielen," erklärt Maier.

Handy-Kinder-Kodex - die freiwillige Selbstverpflichtung aller Mobilfunkbetreiber

Der Handy-Kinder-Kodex will das Bewusstsein im Umgang mit Mobilkommunikation von jungen Menschen schärfen und Lehrern und Eltern eine Hilfestellung bieten, verantwortungsvoll mit dem Handy umzugehen. Mit den neuen Infoblättern wird nach den Themen "gegen Gewalt am Handy" und "Schutz vor ungeeigneten Inhalten", der Bereich "Social Media" aufgegriffen. "Lehrer und Eltern sollten sich dafür interessieren, was junge Menschen im Netz machen Sund mit ihnen über den sicheren Umgang mit Handys sprechen," so Maier.

Die neuen Handy-Kinder-Kodex-Infoblätter zu Social Media-Kompetenz geben jungen Menschen, Lehrern und Erziehungsberechtigten Tipps, wie man sich sicher in der virtuellen Welt bewegt.

Soziale Netzwerke und Internet am Handy:

- Keine Angabe von detaillierten, privaten Daten, wenn nicht unbedingt nötig

- Verwendung eines sicheren Passwortes und natürlich dessen Geheimhaltung

- Wenn möglich, Wahl eines Nicknames und einer Mailadresse, die keine Rückschlüsse auf die Person erlauben.

- Nutzung der Sicherheitseinstelllungen bei Sozialen Plattformen, aber auch bei so genannten Social Games (Online-Spiele, die in Sozialen Plattformen gespielt werden), um die Kontrolle über die Daten zu behalten und damit nur ausgewählte Personen die Informationen einsehen können.

- Achtung bei Veröffentlichung von Fotos und Texten, die im Nachhinein unangenehm werden könnten.

- Vorsicht bei Anfragen von Fremden: Immer nachfragen, um wen es sich handelt, beim geringsten Zweifel die Freundschaftsanfrage einfach ignorieren

So verhindert bzw. wehrt man sich gegen Cyber-Mobbing:

  • User sperren und Vorfälle an die Soziale Plattform melden
  • Beweise sichern und Kopien der Belästigung für rechtliche Schritte erstellen
  • Täter identifizieren und Problem direkt ansprechen
  • Täter abschrecken und darauf hinweisen, dass er möglicherweise ein Straftat begeht
  • Behörden informieren und Inhalte beim Plattformbetreiber melden
  • In der Schule melden, wenn das Mobbing auch im schulischen Umfeld stattfindet

Die Kosten im Blick behalten

Die Internetnutzung via Handy ist kostenpflichtig. Die Mobilfunkunternehmen bieten verschieden Tarife an, die passend zum Nutzungsverhalten gewählt werden sollten. So können Folgekosten durch Überschreitung von Limits vermieden werden.

Service:
Die Infoblätter sind kostenlos beim Forum Mobilkommunikation bestellbar:
Telefon: 01/588 39 14
E-Mail: neusser@fmk.at

Forum Mobilkommunikation - FMK

Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ansprechpartner bei allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur. Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu finden und liefert Zahlen, Daten und Fakten für die persönliche Meinungsbildung zum Thema Mobilfunk. A1 Telekom Austria, Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier Com, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks, Orange, Samsung, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK

Rückfragen & Kontakt:

Gregor Wagner
Pressesprecher
Forum Mobilkommunikation - FMK
Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
Mobil: +43 664 619 25 12
Fix: +43 1 588 39 15,
Fax: +43 1 586 69 71
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