"Manchine" beim future.talk 2010: Apple-Mitbegründer Steve Wozniak und Visionär Ray Kurzweil zur Verschmelzung von Mensch und Maschine

Wien (OTS) - Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak und der Zukunftsforscher Ray Kurzweil diskutieren beim future.talk 2010 der Telekom Austria Group über das Verhältnis von Mensch und Maschine:
Die diesjährige Veranstaltung trägt den Titel "Manchine. From Mankind to Machine?" und findet am 18. Oktober 2010 in Wien statt. Sie soll dazu anregen, sich mit der Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie heute und in Zukunft auseinanderzusetzen.

Der future.talk wird auch heuer wieder Diskussionsplattform für Vertreter unterschiedlicher Richtungen sein. Als Gastredner konnte die Telekom Austria Group die zwei US-Amerikaner Steve Wozniak und Ray Kurzweil gewinnen. Gastgeber Hannes Ametsreiter, Generaldirektor Telekom Austria Group: "Unser Leben ist geprägt von Technologien. Wir leben und lernen mit Maschinen. Wir haben Sie dazu gebracht, uns Arbeit abzunehmen und uns bei menschlichen Unzulänglichkeiten zu helfen. Wo aber ist die Grenze, was wollen wir von Maschinen und was wollen wir ihnen - nicht mehr - erlauben? Ich halte das für eine der zentralen Fragen unserer künftigen Gesellschaft und daher stellen wir sie beim diesjährigen future.talk."

Die Verschmelzung von Mensch und Maschine betrifft Individuum wie Gesellschaft gleichermaßen und für Hannes Ametsreiter ist die Beschäftigung mit diesem Thema daher ein logischer Schluss: "Wie Mensch und Technologie zusammenspielen, ist für uns als Infrastrukturanbieter und Innovationsführer von zentraler Bedeutung. Wir sehen es als Teil unserer Verantwortung der Gesellschaft gegenüber, uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen."

Kultfigur des Silicon Valley Steve Wozniak - "Who's the master?"

Schon als Teenager träumte Steve Wozniak von der einfachen Kommunikation zwischen Mensch und Computer. Der 60-jährige US-Amerikaner gilt in der IT-Branche als Kultfigur. 1976 gründete "Woz" gemeinsam mit Steve Jobs das Unternehmen Apple und schuf die legendären Homecomputer Apple I und Apple II. Im Alter von 20 Jahren hatte der begnadete "Elektronikbastler" seinen ersten Computer entwickelt - ein Gerät namens Cream Soda Computer.

Ab Mitte der 1980er Jahre setzte sich Wozniak für den Einsatz von Computern in Schulen ein und sponserte zahlreiche Pilotprojekte. 1985 erhielt Steve Wozniak die National Medal of Technology vom US-Präsidenten Ronald Reagan - die höchste Auszeichnung, die in den USA für Leistungen im Technologiebereich vergeben wird. Seit 2009 ist Steve Wozniak als "Chief Scientist" für das US-amerikanische Unternehmen Fusion-IO tätig.

Wozniak meint, dass technische Entwicklungen wie das Internet dem Menschen "durch Zufall passiert" seien und dass die Intelligenz der Technologie ohne das Zutun des Menschen gewachsen sei. Er erkennt heute einen "Gray Level" in der Beziehung zwischen Mensch und Maschine sowie bei der Frage, wer wen bestimmt: "Man or Machine -Who's the master?".

"Rastloses Genie" Ray Kurzweil: Unsterblich durch Technologie?

Das "Wall Street Journal" nannte den Wissenschafter, Erfinder, Bestsellerautor und Zukunftsforscher mit österreichischen Wurzeln ein "rastloses Genie", "Forbes" sprach von Ray Kurzweil als "the ultimate thinking machine". Der 1948 in New York geborene Kurzweil studierte Literatur und Informatik am Massachusetts Institute of Technology und setzt sich heute mit künstlicher Intelligenz, Gesundheit, Transhumanismus und technologischer Singularität auseinander.

Ray Kurzweil geht davon aus, dass Informationstechnologien exponentiell wachsen und sich folglich alle Bereiche, in denen diese Technologien relevant sind, mit rasanter Geschwindigkeit entwickeln. Laut Kurzweil stehen wir an der Schwelle zur bio- und nanotechnologischen Revolution: Durch die zunehmende Verschmelzung von Mensch und Maschine werde es zu substanziellen Veränderungen in den Bereichen Gesundheit, Lebenserwartung, Alltagswelt und Bildungssystemen kommen.

Der "rechtmäßige Nachfolger von Thomas Edison" ("Inc. Magazine") erfand 1976 eine Lesemaschine für Blinde, die Drucktexte erstmals in akustische Signale umwandelte. Die "Kurzweil Reading Machine" brachte ihn mit dem blinden Musiker Stevie Wonder in Kontakt, der ihn ermutigte, eine Firma für elektronische Musikinstrumente zu gründen:
1984 brachte "Kurzweil Music System" einen Synthesizer auf den Markt, der als erstes Gerät Töne klassischer Instrumente eines Orchesters künstlich erzeugen konnte. Kurzweil wurde von drei US-Präsidenten ausgezeichnet - u. a. bekam er auch die National Medal of Technology verliehen. 2002 wurde er für seine Leistungen in die National Inventors Hall of Fame aufgenommen. Er ist Träger von 19 Ehrendoktortiteln.

Alle Informationen zum future.talk 2010 finden Sie auf http://www.futuretalk.com

Bilder von Steve Wozniak und Ray Kurzweil unter
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Über die Telekom Austria Group:

Die Telekom Austria Group ist führender Telekommunikationsanbieter im CEE-Raum. Die Gruppe notiert seit November 2000 an der Wiener Börse und ist in acht Ländern tätig: in Österreich (A1 Telekom Austria), Slowenien (Si.mobil), Kroatien (Vipnet), den Republiken Serbien (Vip mobile) und Mazedonien (Vip operator), Bulgarien (Mobiltel), Weißrussland (Velcom) sowie in Liechtenstein (mobilkom liechtenstein). Das Geschäftsfeld Festnetz umfasst Sprachtelefonie, Daten- und IT-Lösungen, Internet-Access, Multimedia-Dienste sowie Wholesale, das Geschäftsfeld Mobilkommunikation beinhaltet Sprachtelefonie, mobiles Internet sowie Daten- und Payment-Lösungen. Die Unternehmensgruppe betreut rund 2,3 Millionen Festnetzanschlüsse in Österreich und 19,2 Millionen Mobilfunk-Kunden in den acht Ländern. Die Telekom Austria Group beschäftigt mehr als 16.000 MitarbeiterInnen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 4,8 Mrd. EUR. Der Vorstand der Telekom Austria Group setzt sich aus Generaldirektor Dr. Hannes Ametsreiter und Finanzvorstand und Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Hans Tschuden zusammen.

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