Wiener Linien mit zwei Hightech-Projekten am Forschungsfest

Fahrgastinfo in Echtzeit am Handy, "Gläserne Schiene" für mehr Sicherheit

Wien (OTS) - Mit gleich zwei Projekten sind die Wiener Linien beim dritten Wiener Forschungsfest von 18. bis 20. September im Prater vertreten. Einerseits mit qando, der mobilen Fahrgastinformation in Echtzeit via Handy, andererseits mit dem Projekt "Gläserne Schiene" zur Überprüfung von U-Bahn-Schienen. "Hightech und Forschung sind für die hohe Qualität der Öffis in Wien sehr wichtig. Mit diesen beiden Projekten können wir die sehr hohen Sicherheitsstandards weiter verbessern und das Serviceangebot für unsere Fahrgäste weiter ausbauen", so Michael Lichtenegger, Geschäftsführer der Wiener Linien.

Seit Ende Mai bieten die Wiener Linien und der VOR eine neue Version der mobilen Fahrgastinfo an: qando 2.0. Die Fahrzeiten von Bus, Bim und neuerdings auch der U-Bahn sind damit punktgenau über das Handy in Echtzeit abrufbar. Damit ist man am Weg ins Büro oder in der Freizeit immer genau informiert, wann der nächste Bus, die nächste Bim oder U-Bahn fährt. Via GPS wird der genaue Handystandort ermittelt und mit den Fahrplaninformationen der Leitstelle der Wiener Linien verknüpft. Auch Störungen und Verkehrsbehinderungen können mit dem System berücksichtigt und via qando direkt auf das Handy übermittelt werden.

qando 2.0 wurde seit dem Start im Mai über 50.000 Mal heruntergeladen. Insgesamt nutzen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland rund 300.000 Menschen qando auf ihrem Handy. Neu ist eine Android-Version von qando, zusätzlich zu den Versionen für das i-Phone, Java-Phone, Windows Mobiles und Blackberry.

Hightech für mehr Sicherheit

Das zweite Hightech-Projekt, das die Wiener Linien am Forschungsfest präsentieren, ist das Projekt "Gläserne Schiene" zur Überprüfung von U-Bahn-Schienen. Dabei werden die Gleise mittels Infrarot, Kameras und Laser auf Schäden an der Oberfläche untersucht. Bereits kleinste Risse ab einer Größe von 0,1 Millimeter können so erkannt und behoben werden. Das macht den U-Bahn-Betrieb in Wien noch sicherer. Die Messdaten erlauben eine genaue Analyse der U-Bahn-Strecken. Wie die Untersuchung der Schienen genau funktioniert, können sich die BesucherInnen am Forschungsfest ansehen und erklären lassen.

Das Forschungsfest ist eine Initiative von Vizebürgermeisterin Renate Brauner und wird von der Technologieagentur der Stadt Wien, dem Zentrum für Innovation und Technologie, veranstaltet. Dabei präsentieren Wiener Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Forschungsergebnisse und Erfindungen. Ziel ist es, Forschung für alle Altersgruppen - vor allem für Kinder - spannend und unterhaltsam erlebbar zu machen und Begeisterung für das Thema Forschung auszulösen.

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