Zwickmühle BYOD: CIOs zwischen den Ansprüchen von CEOs und Belegschaft

„Bring Your Own Device“ (BYOD) ist längst mehr als ein Trend. Auf den meisten Schreibtischen finden sich neben dem vom Unternehmen gestellten Equipment auch persönliche Geräte. BYOD wird zunehmend auch von der Management-Ebene vorangetrieben.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein junger Mitarbeiter bittet die IT-Abteilung um Erlaubnis, sein Android-Smartphone mit dem VPN zu verbinden, um darüber seine beruflichen E-Mails abzurufen. Höchstwahrscheinlich würde die IT-Abteilung hier einen Riegel vorschieben und ihn stattdessen auf innerhalb der Firma vorgeschriebene Geräte verweisen.

Bekommt der CEO des gleichen Unternehmens ein iPad geschenkt und möchte dies im Job entsprechend nutzen, kann die IT diesen Wunsch schwerlich ablehnen.

Der CIO und seine IT-Abteilung sitzen zwischen den Stühlen: Sie sind einerseits verantwortlich für die Kontrolle und den Einsatz jeder einzelnen Applikation und jedes einzelnen Reports. Andererseits müssen sie aber auch zunehmend die Rolle des „Enablers“ einnehmen.

Die Verfügbarkeit, Qualität und Sicherheit von Daten liegt immer noch in den Händen der IT-Abteilung. Die IT-Verantwortlichen müssen also so flexibel sein wie die Technologie-Branche selbst. Sie sollten eng mit der neuen Generation von Mitarbeitern zusammenarbeiten, anstatt zu versuchen, diese zu kontrollieren.

Privat nutzen wir intuitive und personalisierte Technologien und möchten dies gerne auch am Arbeitsplatz tun. Aber der CIO tut sich aus verständlichen Gründen schwer damit – vor allem wegen der Sicherheit. Aber wenn der CEO (bei dem die letztendlich die Verantwortung liegt) sein neues Spielzeug auch beruflich nutzen möchte, muss der CIO eine Lösung finden.

Ein naheliegender Ansatz ist, die Sicherheitsbestimmungen auf alle Geräte auszurollen. Betrachtet man sich allerdings die Anzahl an Tablets, Smartphones und ‘Phablets’ die dann monatlich oder wöchentlich hinzukommen, ist dies kein einfaches Unterfangen.

Browser-basierte Tools, die allgegenwärtig sind, reduzieren die Sicherheitsbedenken der CIOs und der CEO kann sein Tablet auch beruflich einsetzen. Alle Informationen werden In-Memory gespeichert, sind also nicht auf dem Gerät, wenn dieses nicht verbunden ist.

Die Vorteile: Die Produktivität lässt sich steigern, da Mitarbeiter mit ihren persönlichen Geräten einen höheren Output generieren. Unternehmen müssen weniger Geld in firmeneigene Geräte investieren. Daneben wird das Unternehmen auch attraktiver für potentielle neue Mitarbeiter, die einen progressiv eingestellten Arbeitgeber suchen.

Auch wenn der CEO all diese Vorteile nicht direkt vor Augen hat, wenn er dem CIO sein neues iPad in Hand drückt, hilft er doch wesentlich dabei, die IT-Praxis und -Regeln des Unternehmens zu transformieren. Denn In der heutigen Technologiewelt mit ihren sich permanent verändernden Strukturen ist es wichtig, sicherzustellen, dass unsere Unternehmen genauso flexibel sind. Nur so können sie mit den Veränderungen Schritt halten.

Weiterführende Links:

www.qlikview.at

http://www.qlikview.de/ProspectBigData