Weder Kopf noch Bauch: Fünf Fehler bei der Entscheidungsfindung

Menschen treffen jeden Tag eine Vielzahl von Entscheidungen – viele davon unterbewusst und ohne dass sie großen Einfluss auf unser Leben haben. Einige Entscheidungen jedoch haben eine größere Tragweite und sollten gut durchdacht und gegeneinander abgewogen werden. Der Business Intelligence-Anbieter Qlik kennt sich mit dem Thema Entscheidungsfindung aus und gibt Tipps, wie man es besser nicht machen sollte:

1. Vorgefertigte Muster

Das menschliche Gehirn denkt in Mustern. Denkmuster ermöglichen es, bruchstückhafte Informationen zu vervollständigen. Der Haken: Treffen mehrere Personen auf der Basis solcher Denkmuster Entscheidungen, fallen diese meist unterschiedlich aus, da ihnen Informationen fehlen. Oft führt das Denken in Muster dazu, dass man zu den vorhandenen Informationen eine vermeintlich plausible Hypothese aufstellt und daran festhält. Eine Möglichkeit ist es dann, sich im Team zu treffen, Ideen zu sammeln und gemeinsam mögliche Denkmuster aufzubrechen.

2. Nicht über den eigenen Tellerrand schauen

Eine von der Harvard Business Review durchgeführte Studie belegt, dass sich ein Drittel der Top-Manager bei risikoreichen Entscheidungen unsicher ist, da ihnen relevante Informationen nicht vorliegen. Die Daten stehen entweder aus technischen Gründen nicht zur Verfügung oder liegen ungenau vor. Eine Business-Discovery-Lösung kann Daten in Echtzeit analysieren und dem Anwender übersichtlich Erkenntnisse und Einblicke in seine Geschäftsdaten liefern.

3. Mit vollem Kopf Entscheidungen treffen

Mehr als sieben Elemente können sich Personen nicht merken, wenn sie nur wenige Sekunden zum Einprägen haben. Kommen noch weitere hinzu, entfallen die zuvor verinnerlichten wieder. Übertragen auf den Business-Alltag heißt das: Am besten in einer kurzen Pause den Kopf frei machen, und dann noch einmal neu alle Aspekte für die Entscheidungsfindung berücksichtigen. Gerade in Stresssituationen werden sonst wichtige Punkte vergessen.

4. Komplexität und kritische Situationen unterschätzen

Bei großen Projekten ist die Lage oft nicht sofort überschaubar oder die Effekte einzelner Handlungen sind schwer erkennbar. Hier gilt: Strukturen und Prozesse schaffen, im Team arbeiten und Aufgaben delegieren und gemeinsam Entscheidungen treffen. Dazu gehört es aber auch, ein Gleichgewicht zwischen Beharrlichkeit und Offenheit für Strategiewechsel zu finden, den Einfluss von Emotionen auf die Informationsverarbeitung zu kennen und ein Bewusstsein für die jeweilige Situation zu entwickeln.

5. Auf Zusammenarbeit verzichten

Das Arbeiten im Team erhöht zwar für alle Beteiligten die Komplexität, da sie sich auf ein gemeinsames Problemverständnis einigen müssen. Dennoch ist der Input aus verschiedenen Fachabteilungen für unternehmensweite oder strategische Entscheidungen wichtig. Eine einseitige Sichtweise bei Entscheidungen führt oft dazu, dass wertvolle Aspekte verborgen bleiben. Mitarbeiter aus anderen Fachabteilungen können dabei helfen, neue Herangehensweisen zu entdecken und somit bessere Entscheidungen zu treffen.

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