Was das Jahr 2015 für die Anlagenbau-Branche bereit hält

Ab 2015 gehören Anlagenbauer zu den Gewinnern: Eingebettete Sensorik, Echtzeit-Daten, Mobilität und Cloud-Einsatz gehören zu den wichtigsten Faktoren, die Maschinerie- und Serviceanbieter zu ihrem Vorteil nutzen können.

Bereits jetzt sind Sensoren allgegenwärtig: in Fahrzeugen, Häusern und „Wearables“ Künftig werden sie aber auch in jeder Maschine entlang der Supply Chain vertreten sein  und in Echtzeit Daten zum Zustand von Anlagen sammeln. Diese Entwicklung bietet Anlagenbauern, Händlern, Dienstleistern und Mietanbietern enorme Gelegenheit, Kosten zu senken, ihren Service zu verbessern und neue Profitquellen zu erschließen.

Neue Technologien eröffnen zwei Potentialfelder

1.    Prozesseffizienz: Unternehmen nutzen neue Technologien, um effizienter zu werden, Services zu verbessern und Anlagen produktiver zu machen.
2.    Service-Innovationen: Neue Lösungen stellen Informationen zur Verfügung, anhand derer sich neue Dienstleistungen schaffen lassen.

Anlagen sprechen – Zuhören lohnt sich
Meist werden Anlagen nach einem festen Zeit- oder Durchlaufkontingent gewartet. Eine Echtzeit-Überwachung der Anlagenleistung anhand Arbeitstemperatur, Durchsatz und Energieverbrauch ist viel aufschlussreicher. Der Zeitpunkt, zu dem eine Wartung tatsächlich nötig ist, lässt sich genauer bestimmen. Reparaturkosten sinken mit Sensoren deutlich, wenn die Möglichkeit besteht, Arbeiten früher oder später als geplant durchzuführen, da ein plötzliches Versagen der Maschine unwahrscheinlicher wird. Mehr Zeitersparnis dank Service-Innovationen,  weil Techniker weit entfernte Anlagen nicht mehrfach aufsuchen müssen. Problemdiagnosen übernehmen heute hochentwickelte Sensoren – die Techniker müssen nur noch eine einzige Fahrt für die Reparatur unternehmen und können die richtigen Werkzeuge einplanen.

Ein Arbeitsplatz ohne Angestellte
Eine weitere Innovation im Anlagenbau ist Mobilität. Soziale und mobile Technologien machen es Dienstleistern möglich, die Produktivität ihrer Belegschaft massiv zu erhöhen – wie z. B. Applikationen zur Terminfindung oder Wegfindung zwischen Aufträgen,  Erleichterung von Auftragsberichten, die während der Arbeit verfasst werden müssen.
Mobile Geräte sind zudem in der Lage, auch aus der Ferne Diagnosedaten bereitzustellen. Maschinen mit solchen Geräten können aus der Ferne identifiziert, einer Diagnose unterzogen und mittels Software-Updates und -Fixes repariert werden.

Wolkige Aussichten
Mithilfe kompletter Lösungen, die eigens für Branchen wie den Anlagenbau entwickelt wurden, profitieren Unternehmen künftig von Software-as-a-Service – statt On-premise-Lösungen anzuschaffen und zu betreiben. Dafür fallen keine Lizenz-, Wartungs- oder Hardwarekosten an. Der Software-Provider ist stattdessen verantwortlich, alle Lösungen stets auf dem neuesten Stand zu halten und die Sicherheit aller Daten zu gewährleisten – zu monatlichen Abonnement-Gebühren.

Die Anlagenmanagement-Lösung Infor EAM 11.1 ist in cloud-fähiger Version in industriespezifischen Versionen erhältlich und hilft, das Management von geschäftskritischen Anlagen, Ausrüstung und Maschinen über den ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu verbessern. So managt z. B. CERN die Verwaltung und Verfolgung aller Ausrüstungsteile und Wartungseingriffe.

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