Viel Futter für Datenjäger und Sammler

Der Natural-Analytics-Ansatz nutzt naturwissenschaftliche Erkenntnisse für die Datenanalyse

Um als BI-Unternehmen die Technologieführerschaft zu behalten, muss sich die Entwicklungsabteilung eng mit der Wissenschaft verzahnen und die neuesten Erkenntnisse aus der Informationsverarbeitung in die Weiterentwicklung einfließen lassen. Der Blick auf die Funktionsweise des menschlichen Gehirns ist für das Thema Business Intelligence geradezu Pflicht – ebenso wie ein tiefes Verständnis für Assoziation, Vergleich und Antizipation.

Die natürlichen Prozesse der Informationsverarbeitung wurden schon immer intuitiv genutzt: Der Sammler vergangener Zeiten wusste genau, unter welchen Bäumen sich die besonders schmackhaften Pilze ernten ließen. Schließlich hatte er dort bereits zuvor den einen oder anderen Fund gemacht. Der Vergleich mit Funden von anderen Stellen zeigte ihm, wo sich eine Suche besonders lohnt. Zudem wusste er, dass ihm eine bestimmte Art der Nahrung auch künftig sein Überleben sichert, weil er dies bereits positiv erfahren hatte. Bei BI-Anwendungen gelang es bislang kaum, diese Vorgänge abzubilden und für die Analyse verwertbar zu machen.

Beim Natural-Analytics-Ansatz kann der Anwender über ein dynamisches, interaktives Interface von einem beliebigen Punkt aus in die Analyse einsteigen. Neue Fragen können direkt beantwortet werden, ohne dass die IT für neue Fragestellungen erst die Grundlage schaffen müsste. Verbindungen und Lücken innerhalb der Daten lassen sich schnell erkennen und weiter analysieren.

Auch eine vergleichende Gegenüberstellung verschiedener Datensets für so genannte „Marktkorb-Analysen“ ist möglich, etwa im Handel oder im Finance-Bereich. Möchten Anwender den Verkaufserfolg mehrerer Produktgruppen vergleichen, wählen sie verschiedene Elemente aus jeder Gruppe aus. Die BI-Software mit Natural-Analytics-Fähigkeiten arrangiert diese automatisch nebeneinander. So sind die Inhalte gut zu überblicken – verteilt auf Regionen, Zeitzonen oder andere Merkmale. Ebenso wichtig ist es, Analysen einfach durch Drag-and-Drop erstellen zu können, um schneller an relevante Informationen zu kommen.

Data Storytelling per Fingertipp
Auf Basis der neuen Informationen lassen sich schnell Entscheidungen treffen. Schon immer haben Menschen Anekdoten und Metaphern verwendet, um Situationen so zu erklären, damit andere diese erfassen und entsprechend reagieren konnten. Im Rahmen des „Data Storytelling“ lassen sich Snapshots von Objekten auf Seiten platzieren und so Erkenntnisse gewinnen und an andere weitergeben. Eine optimale Analyselösung muss auch mobil zur Verfügung stehen und die Möglichkeiten einer Touch-Oberfläche bestmöglich ausnutzen. Das instinktive Hin- und Herschieben und das spielerische Austesten verschiedener Analysewege helfen Anwendern, sich neue, teils unerwartete Zusammenhänge zu erschließen. Mit Hilfe des Natural-Analytics-Ansatzes ist es heute leichter denn je, aus großen Datenmengen sinnvolle Informationen zu extrahieren. Kombiniert mit dem Zugriff über ein Mobil-Gerät liegen damit unzählige Schätze nur einen Fingertipp entfernt.

www.qlikview.at