Social Media Radar Austria – das Social Web Österreichs in Zahlen

Facebook, Twitter, Youtube und eine ganze Menge anderer Namen sind mittlerweile nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Hinter diesen Namen verbergen sich Dienste, die unser Leben interessanter, aufregender oder schlichtweg einfacher machen.

Facebook, das ja ursprünglich ein reines Netzwerk für Studenten und Studentinnen war, ist mittlerweile eine Macht, die aus dem Web, egal ob social oder nicht, nicht mehr wegzudenken ist. Youtube bereichert schon seit Jahren alle, die sich am Bewegtbild erfreuen und Twitter ist auf dem Weg der ultimative Kanal für direkte Begegnungen zwischen Kunden, Fans, Stars und Unternehmen zu werden.

Dass diese Entwicklung an Österreich nicht vorbeigegangen ist, ist erfreulich. Auch hierzulande hat Facebook schon so etwas wie virtuellen Visitenkartenstatus und Twitter, trotz der noch relativ überschaubaren Userzahlen, hat sich zu einem Multiplikator entwickelt, der seinesgleichen sucht.

Auch Unternehmen haben das Potential entdeckt, das im Social Web steckt. Nicht nur Imageverbesserungen, Markenpositionierung, sondern besonders die direkte Kommunikation mit Kunden und Kundinnen sind attraktive Punkte für Unternehmen, die üblicherweise eher daran gewöhnt sind – abseits von klassischem Kundenservice – eine Einwegkommunikation zu führen. Facebook, mit über 500 Millionen Mitgliedern das größte der Social Networks, hat sich diesbezüglich zu einer Plattform für viele Unternehmen entwickelt, die dort auf unkomplizierte Art und Weise einen direkten Dialog mit Kunden und Kundinnen führen können.

Spezialisierter, und eher als zusätzlicher Kanal geeignet, ist Twitter. Durch die Möglichkeit rapider Nachrichtenverbreitung und die Multiplikation durch JournalistInnen, Opinion Leader und Early Adopter eignet es sich ideal für Unternehmen die auf Vernetzung und „Word of Mouth“ Marketing wert legen.

Gerade aufgrund dieser Beliebtheit, ist es nicht nur für die User dieser Services, sondern auch für Unternehmen wichtig zu wissen, welche genauen Zahlen hinter diesem Nutzen stehen. Obwohl beide Services weltweite Nutzerzahlen veröffentlichen, gibt es keine offiziellen Zahlen aufgebrochen auf die jeweiligen Länder.

Im Zuge unserer Beratungstätigkeit für Kunden, die an einem Engagement im Social Web interessiert sind, ist es jedoch wichtig, zeigen zu können welchen Stellenwert Social Media auch in Österreich hat. Darum wurde im Oktober 2010 der Social Media Radar Austria aus der Taufe gehoben.

Angedockt an die programmierbaren Schnittstellen von Facebook und Twitter, stellt der Radar in einer übersichtlichen Form die jeweiligen Nutzerzahlen dar, heruntergebrochen auf Geschlechterverteilung, Alter und diverse andere demographische Daten.

Kernstück der Facebookdaten ist das sogenannte Page Ranking, eine Liste österreichischer Facebook Fanseiten. Diese Liste umfasst mittlerweile schon über 800 Seiten und wird laufend ergänzt und aktualisiert.

Auch die Twitterdaten enthalten neben den allgemeinen Informationen eine Liste der Top 100 Twitteruser in Österreich. Im Gegensatz zu vielen anderen Diensten, die rein nach der Anzahl der Follower geht, kommt hier ein von uns entwickelter Algorithmus zum Zug, der User nicht nur nach Followerzahl, sondern auch der Relevanz für User in Österreich reiht.

Dass Facebook und Twitter allerdings nicht das ganze Social Web umfassen ist klar, darum werden in naher Zukunft auch aktuelle Zahlen zu Usern und Standorten der Location Based Services „Foursquare“ und „Facebook Places“ veröffentlicht werden. Ebenfalls in der Pipeline ist eine Kategorisierung der österreichischen Blogs.

Weiterführende Links:
http://socialmediaradar.at/
http://digitalaffairs.at/
http://locationmarketing.at/